 Midland und Umgebung - vielen Dank an MapArt
Midland haben wir zum ersten Mal kennengelernt, als wir Waren dorthin geliefert haben. Speziell an diesen Tag hat uns die klare und saubere Luft so überwältigt, daß wir es spontan bedauerten, nicht hier zu leben. Vielleicht tun wir das aber noch eines Tages.
Im 19. Jahrhundert wurde die Entwicklung von Midland durch den Anschluß an das Eisenbahnnetz stark vorangetrieben. Zeugnisse davaon kann man zum Teil noch immer in der Stadt selbst sehen.
 Innenstadt von Midland
 Am Badesee in Midland (Little Lake)
Wir fanden im Stadtgebiet auch einen sehr schönen, kleinen Badesee. Er hat den Namen "Little Lake". Das Wasser war seicht und so warm, dass sich sogar Elizabeth, meine Frau, hineinwagte.
 Am Badesee in Midland (Little Lake)
In Midland beginnt ein Gebiet das als "Huronia" bezeichnet wird. Man hat von Midland aus auch Zugang zu einer Bootsfahrt um die 30 000 Inseln in der Georgian Bay zu besuchen - natürlich nicht alle davon.
 Midland ist schön gelegen
Die ersten europäischen Siedler haben sich in dieser Gegend bereits im frühen 16. Jahrhundert niedergelassen haben.
Um sich etwas mit der interessanten Geschichte vertraut zu machen, sollten Sie die nachgebaute Missionsstation "Sainte-Marie among the Hurons" besuchen. Sie wurde ursprünglich 1639 von französischen Jesuiten erbaut. Es wurde mir berichtet, daß viele Huron Indianer bekehrt wurden und Freundschaft mit der Mission schlossen. Dann erklärten die Irokesen dem Volk der Huronen Krieg. Dabei wurden auch einige Priester gefangen, schrecklichgefoltert und getötet..
 Saint-Marie among the Hurons
Um die Station nicht den Irokesen zu überlassen wurde sie von den noch am Leben befindlichen Priestern und Huronen niedergebrannt, bevor diese sich absetzten.
Weiterhin gibt es hier auch noch ein "Huronia Museum & Huron Indian Village". Das sollten Sie ebenfalls besuchen um einige Eindrücke von Kanada mit nach Hause nehmen zu können. Angegliedert an das Museumsdorf ist eine Gallerie.
Im Gedenken an Jesuiten Missionare, die im 17. Jahrhundert mit den Huron Indianern lebten und als Märtyrer starben, wurde im Jahre 1926 die weltbekannte Kirche "Martyrs' Shrine" gebaut, die sogar vom Papst besucht wurde.
 Ausblick vom Gelände der Martyrs Shrine Kirche
Naturliebhaber sollten es auf keinen Fall versäumen hier das "Wye Marsh Wildlife Centre" zu besuchen. Wir nahmen an einer geführten Tour teil, was sehr hilfreich war.
 Im "Wye Marsh Wildlife Centre"
Midland eignet sich ausgezeichnet als Standort für viele Ausflüge und natürlich auch zur Erholung. Planen Sie genügend Zeit dafür ein!
Einige Informationen finden Sie, wenn Sie die eingebauten Links benutzen.
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