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8. Rainbow Country |
9. Algoma Country |
10. James Bay Frontier |
11. North of Superior |
12. Sunset Country |
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Travel guides in English |
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Wir Kanadier sind auch gegen Denglisch! |
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 Many thanks to MapArt for allowing us to use their maps
Dies ist der Ort in dem ich Kanada zum
ersten Mal kennenlernte. Eine Kleinstadt mit etwa 28 000 Einwohnern, direkt
am Erie See und am Beginn des "Niagara Rivers".
Fort Erie und der Ortsteil Crystal Beach haben noch einige schöne Sandstrände. Die Stadt hat diese sogar in den letzten Jahren hergerichtet.
Waverly Beach ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie müssen dort nicht unbedingt baden - ein kleiner Spaziergang ist auch eine interessante Unterbrechung.
 Waverly Beach in Fort Erie hat auch einen Sandstrand
Verlassen Sie sich aber bitte nicht darauf, dass Sie hier immer baden können. Oft sind sie Strände wegen zu vieler Kolibakterien geschlossen. Man hat es in den über zwanzig Jahren, die ich hier lebe nicht geschafft dieses Problem zu lösen. Man redet und redet und redet und findet Entschuldigungen für alles. Das reicht offensichtlich aus um ein politisches Amt zu begleichen. Erstaunlicherweise sind die gleichen Politiker für unterschiedliche Ämter gleich gut geeignet. Wo haben die nur das Wissen dazu her? Leider ist das in Deutschland auch nicht anders.
Ich bin so bösartig geworden, da ich es leid bin meine Zeit mit allen offiziellen Stellen (einzige Ausnahme bis jetzt Neufundland-Labrador) zu verschwenden. Ich hörte unglaubliche Dinge, wie dass die Deutschen in Kanada gelernt hatten, Badestrände als Attraktion für einen Urlaub zu entdecken. Ich bekam Entwicklungspläne zu lesen, die offensichtlich niemand Korrektur gelesen hatte. Da wurde behauptet, dass deutsche Besucher wegen der schlechten Wirtschaftslage in Deutschland nicht nach Kanada kommen (liegt einige Jahre zurück), dass aber Australien und Neuseeland einen starken Zuwachs deutscher Besucher zu verzeichnen haben.
Man kreiert neue Tourismusregionen für Ontario, hat aber keine Karten dafür. Ob man das von Thüringen gelernt hat? Da hilft nicht einmal mehr ein Holzhammer!
 Am Strand in Crystal Beach, einem Ortsteil von Fort Erie
 Hoffentlich bleibt dieser Strand erhalten
Hier habe ich auch zum ersten Mal kanadische Pizza gegessen und auch "Veal Parmigian". Von uns Deutschen hat am Anfang hat jeder Portionen bestellt, die normalerweise für eine ganze Familie ausreichen. Dazu dann noch einen "Pitcher" Coke; denn Bier macht ja müde, wenn man danach noch arbeiten soll. Ich mag das Coke mit viel Eis, da es dann nicht so widerlich süß ist. Alle anderen Deutschen tranken es pur. Ich glaube es ist hier mehr konzentriert als in Europa.
Buffalo, eine Großstadt in den USA liegt in unmittelbarer Nähe und doch auch wieder weit genug weg um
die Unabhängigkeit zu bewahren. Die Landesgrenze hilft dabei.
Wir lebten hier für vier Jahre. Ein Haus mit großzügigen Garten und Schwimmbecken. Wunderbare Nachbarn
und viele kanadische Freunde.
Fort Erie ist ideal für Firmen, die sich nahe der Grenze niederlassen wollen. Ich kam auch mit einem deutschen
Unternehmen. Der Freizeitwert ist natürlich auf die ausgezeichnete Lage zurückzuführen - der riesige und relativ saubere Erie See, der "Niagara River", die Nähe zu Buffalo und all den Sehenswürdigkeiten der "Niagara Peninsula".
Fort Erie selbst hat auch einige sehenswerte Dinge und Attraktionen, wie das alte Fort, eine Pferderennbahn, das "Friendship Festival" in dem die Freundschaft mit den USA gefeiert wird und natürlich auch Badestrände.
Das "Friendship Festival" ist normalerweise immer mit einer Vorführung von modernen und historischen Flugzeugen verbunden. Leider mussten wir dabei einmal einen tödlichen Unfall beobachten. |
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 Beim "Friendship Festival" |
 Beim "Friendship Festival" |
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 Bei einem Ereignis im alten Fort |
Falls Sie gerne Puppenhäuser sehen wollen - hier gibt es ein Museum in dem Sie das ausgiebig tun können. Fragen Sie nach der "Mildred M. Mahoney Doll's Gallery".
 Hier finden noch die Pferderennen statt. Sie können aber auch hier Ihr Geld in Spielmaschinen (einarmigen Banditen) los werden
Von Windsurfern wird Fort Erie als einer der besten Plätze bezeichnet.
Leihen Sie sich doch ein Fahrrad und radeln
Sie den Parkway entlang. Sie können da überall eine Rast am Flußufer einlegen.
Etwas Bewegung tut Ihnen sicherlich ab und zu gut. Ein Radweg wurde extra für Sie angelegt.
Ich kenne einige Besucher, die haben sich
hier sogar ein Fahrrad gekauft und das dann nach Deutschland zurückgenommen.
Zu Fort Erie gehören auch: Ridgeway, Crystal Beach und Stevensville. Crystal Beach beherbergte bis vor wenigen Jahren einen riesigen Vergnügungspark. Der wurde abgerissen und jetzt versucht man die sehr schöne Strandlage auszunutzen, indem man Pläne für eine Marina und hochwertiges Wohneigentum entwickelt.
Ich selbst gehöre zu denen, die das Verschwinden des Vergnügungsparks und der damit verbundenen Probleme begrüßen. Leider sind aber noch immer große Teile Crystal Beachs, zumindest nach meinem Urteil,
eine "Goast Town". Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Der Strand ist sehr schön. Hoffentlich bleibt er uns erhalten.
 Demonstrationen in alten Fort (Vielen Dank für dieses Bild) |
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In Fort Erie fanden immer viele interessante Ereignisse statt. Leider wurden dies so unprofessionell angekündigt, dass meistens nur Ortsansässige darüber Bescheid wußten. Trotzdem traf ich gelegentlich auch Besucher aus Deutschland, die rein durch Zufall hier waren.
Das ist schade; denn ich glaube, dass viele gern hier einige Tage verbracht hätten. Fort Erie eignet sich sehr gut um von hier aus die Umgebung zu erforschen und man hat mehr Ruhe als in einer der Tourismushochburgen.
Leider wurden einige der Ereignisse inzwischen eingestellt, wie das schottische Fest. |
 Hier kämpfen die Engländer gegen die Schotten
 Leider werden diese wirklich sehenswerten Ereignisse nicht ordentlich angepriesen
Jedes Jahr im August wird auch die Belagerung des Forts im Jahre 1812 durch amerikanische Truppen nachgestellt. Sie sollten dieses spektakuläre Ereignis, bei dem sich viele Freiwillige beteiligen, unbedingt besuchen.
Fort Erie nahm auch einen bedeutenden Platz im sogenannten "Freedom Trail" oder der "Underground Railroad" ein. Das war ein Zusammenschluß von Leuten, die halfen Negersklaven aus den USA nach Kanada zu bringen. Der "Niagara River" wurde dabei hier überquert.
Die Flüchtlinge folgten dabei dem "North Star". (Nordstern)
Konzessionen wurden gemacht um amerikanische Touristen in die Stadt zu bringen. So finden Sie hier eine große
Anzahl von "Bingo Halls", chinesischen Restaurants und auch Stripteaseplätzen.
Sie sollten wissen, daß es für viele Kanadier und Kanadierinnen eine Selbstverständlichkeit ist,
freiwillig und kostenlos für gemeinnützige Organisationen zu arbeiten oder Geld dafür zu sammeln.
Die "Bingo Halls" sind eine sehr gute Einnahmequelle und viele soziale Organisationen könnten ohne diese nicht existieren. Falls Sie also einmal Bingo spielen wollen und verlieren dabei, seien Sie nicht ärgerlich.
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