Kanada Fahne
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Ontario Fahne


Das US-Zeltlager

Die Teilnehmer aus den USA kamen zum Teil sogar aus den Südstaaten. Alle schliefen in Zelten, die aussahen, als ob sie wirklich aus Originalbeständen stammten.
Die Ontario Niagara Parks erlaubte das Zelten in unmittelbarer Nähe vom Fort.
Als Dank dafür nehmen die Teilnehmer auch sehr viel Rücksicht auf alles. Grasballen werden für die offenen Feuerstellen ausgehoben und hinterher wieder sorgfältig zurückgebettet, damit keine Spuren hinterlassen werden.

US Camp
Ich würde hier auch zelten

Kriegsrat im US Zeltlager
"Kriegsrat"
Am frühen Nachmittage saßen sowohl auf der amerikanischen als auch der "britischen" Seite des großen Zeltlagers friedlich Gruppen im Gras und tauschten Erinnerungen aus.
Die meisten Teilnehmer kennen sich von anderen "Schlachten" und Ereignissen her.
Mir wurde erzählt, dass in einigen Jahren in Europa ein Riesenereignis stattfinden wird und man schon jetzt dafür spart.

Bereitwillig erhalten Sie Auskunft in Bezug auf die geschichtlichen Hintergründe, die zur Loslösung von England führten. Auch die Waffen bekommen Sie erklärt und wie man die Bakterien im kanadischen Wasser erfolgreich bekämpft - man muß nur den richtigen Anteil an Whiskey hineintun. Es soll dann sogar besser schmecken.

Kriegsteilnehmer
Überall sehr freundliche Ansprechpartner

Spinnerin im US Camp
Alte Traditionen finden viele Freunde

Es gibt mittlerweile Klubs für Spinnerinnen. Fanatiker verarbeiten nicht nur Schafwolle, sondern auch Kaninchen- und Hundehaare. Angorawäsche kennen wir ja auch aber einen Schal aus Hundehaaren?
Wenn nicht gesponnen, musiziert, gespielt, geratscht oder gelesen wurde, dann wurde gekocht. Fast überall war etwas am brodeln oder es wurden saftige Schinken vor dem Verbrennen bewahrt in dem sie gewendet und übergossen wurden. Auch Vorbereitungen für die kommende Siegesfeier blieben mir nicht unentdeckt. Geheimnisvolle Fässer, aromatisch riechende Steintöpfe mit Früchten und einem geheimnisvollen Konservierungsmittel, regten meinen Appetit an.

Für die Teilnahme an Veranstaltungen wie dieser gibt es nach meiner Kenntnis keinerlei Zuschüsse. Alles muß aus eigener Tasche bezahlt werden: die Reisekosten, die Uniformen, die Waffen und jeder Schuß.
Man sieht und erlebt aber, dass jedermann das gerne tut um den Alltagstrott zu entkommen und um die geschichtliche Vergangenheit Nordamerikas wach zu halten.
Um so bedauerlicher finde ich es, dass man derartige Ereignisse nicht besser bekannt macht und dafür sorgt, dass die Besucher zumindest ein Abendessen kaufen können. Man schließt zu dieser Zeit um dem Verkaufspersonal Zeit zum Abendessen zu geben und empfiehlt, den Platz zu verlassen um sich im Ort etwas zu kaufen. So fördert man den Tourismus nicht!

Das Zelt eines Soldaten
Ein einsames Zelt mit allem notwendigen

Letzte Vorbereitungen bei den Amerikaners
Vor dem "Kampf"
Die "Kampftruppen" der Amerikaner bestand, ähnlich wie die der "Briten", aus Teilnehmern unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Kondition.
Manche haben bereits Probleme mit dem Laufen, was aber der Begeisterung keinen Abbruch tut.
Ich habe mich ausführlich mit einem pensionierten Universitätsprofessor unterhalten und dabei einiges gelernt.