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 Wir verbrachten einige Tage in St. Lewis
Für die Vorbereitung unserer Reise nach Labrador habe ich natürlich auch das Internet benutzt. Mir vielen dabei immer wieder die Seiten auf, die von jemanden erstellt wurden, der offensichtlich schon seit langer Zeit ein begeisterter Besucher der Provinz "Neufundland-Labrador" ist. Über Jahre hinweg kam er mit einer Segeljacht hierher und viele seiner Erfahrungen decken sich mit den unsrigen.
In St. Lewis oder Fox Harbour, wie der Ort früher hieß, war er dreimal. Das hatte er mit Sicherheit nicht ohne Grund getan.
Wir haben kein Boot und waren froh, dass man 2001 endlich eine Straßenverbindung geschaffen hatte. Vorher war der Ort nur per Flugzeug, per Schiff oder im Winter mit einem Motorschlitten erreichbar. Für lebensmüde Fanatiker sicherlich auch per Fuß.
Wir fuhren daher mit unserem Toyota Highlander auf der neu gebauten Schotterstraße nach St. Lewis. Wir hatten strahlenden Sonnenschein als wir hier ankamen, waren uns aber immer bewusst, dass sich das Wetter innerhalb kürzester Zeit ändern kann. Das tat es dann auch!
 So hat uns St. Lewis empfangen
Als wir anhielten um einige Fotos zu machen wurden wir sofort freundlich begrüßt. Uns wurde auch der Weg zu einem Aussichtspunkt gezeigt, von dem aus wir Eisberge sehen konnten. Obwohl Elizabeth, meine Frau es immer warm haben will, wurde sie eine Eisbergfantikerin. Wir fuhren daher etwa einen Kilometer und wurden mit einer herrlichen Aussicht belohnt.
 Eisberge überall bei St. Lewis - whärend unserer Fahrt nach "Battle harboor" sahem wir viele
Natürlich machten wir viele Fotos mit unseren neuen digitalen Kameras. Die Luft war herrlich, die Sonne schien noch immer und wir beschlossen uns in St. Lewis eine Frühstückspension zu suchen.
Vorher wollten wir aber noch einen heißen Kaffee oder Tee trinken, da es trotz Sonnenschein doch recht kühl war. Auf unserer Herfahrt hatten wir (am 23. Juni) noch immer gelegentlich Schnee am Straßenrand gesehen. Wie beobachteten allerdings auch Kinder, die in einem Fluß badeten.
 Unsere Unterkunft in St. Lewis
 Minnie die Köchin und Bedienung |
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Wir fuhren daher zu dem einzigen Restaurant zurück, dass wir in St. Lewis gesehen hatten. Außer uns waren dort keine Gäste und wir wurden wie üblich sehr freundlich von Minnie, der Köchin und Bedienung begrüßt.
Sie bemühte sich sofort eine Frühstückspension für uns zu finden. Leider erfolglos - niemand war zu hause.
Danach sagte sie uns, dass wir auch hier ein Zimmer haben könnten und dass sie ihren Chef deswegen anrufen würde. Dieser, sein Name ist Earle Poole, kam dann auch sofort mit seinem Truck. Er machte uns ein recht günstiges Angebot und sagte uns auch, dass noch einige Renovierungsarbeiten anstehen.
Wir nahmen das Angebot an uns schleppten einen Großteil unseres Gepäcks in unser Zimmer, das mit Bad, WC und Fernseher ausgestattet war. Ansonsten war es aber recht einfach. Sicherlich wird es aber nach der Renovation mehr kosten.
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Wir buchten gleichzeitig bei Earle für den folgenden Tag eine private Bootstour nach der Insel "Battle Harbour". Wir wurden aber darauf hingewiesen, dass diese bei schlechtem Wetter ausfallen muß.
Sie fand statt, bitte besuchen Sie unsere Webseite über dieses Erlebnis.
Nachdem all dies getan war fuhren wir nochmals durch den Ort, machten einige Bilder und kauften etwas Obst.
 St. Lewis
 St. Lewis, Labrador
Wie Sie im obigen Bild sehen, ist man offensichtlich dabei den Ort noch attraktiver für Besucher zu machen. Der neu angelegte "Boardwalk" führt zu einem Aussichtspunkt.
Es bleibt aber noch einiges an Arbeit übrig. Genau hier waren Amerikaner stationiert.
Diese " vergaßen", ähnlich wie die Russen in Deutschland, ihren Abfall aufzuräumen. Sie ließen als "Geschenk" eine Unmenge Schrott zur weiteren Verwendung hier liegen.
Die Gemeinde von St. Lewis folgte dem Beispiel und errichtete direkt am Weg zu der zukünftigen Touristenattraktion eine Müllkippe. Diese sollte zumindest versteckt werden! Hoffentlich schafft das die Gemeinde von nur etwa 300 Menschen.
Aber leider folgten die Bürger der Gemeinde damit dem schlechten Vorbild der Amerikaner. Das war aber das einzige, was ich hier zu bemängeln hatte.
 "Battle Harbour"
Der Ausflug mit Earle nach "Battle Harbour" war ein echtes Abenteuer. Nur war die Zeit, die wir dort verbringen durften zu kurz. Es gibt verschiedene Unternehmen, die Touren dorthin anbieten. Darunter auch von Red Bay aus. Sie sollten schon mindestens einen halben Tag dort verbringen können. Man kann dort aber auch übernachten.
Sehen sie sich unsere Webseite über das Abenteuer an.
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