Wir kamen am Sonntag Morgen nach Fort Erie zurück. Wir wohnten der am Anfang erwähnten Gedenkfeier bei.
Danach besuchten wir wieder die beiden Zeltlager. Besonders auf der amerikanischen Seite konnten man bereits die Aufbruchsstimmung fühlen und auch sehen.
Manche Teilnehmer hatten eine sehr lange Reise vor sich und es war verständlich, dass man nach dem Ende der zweiten Schlacht möglichst schnell abreisen wollte.
Es war natürlich klar, dass bei dieser, meines Wissens nach, nicht historischen Schlacht, diesmal die "Briten" oder Kanadier gewinnen würden. |
Aufmarsch der "Briten" |
Heftiges Gewehrfeuer auf die Amerikaner | Die Soldaten zogen unter Musikbegleitung ein. Manche, vor allem die älteren Teilnehmer wirkten etwas erschöpft durch die Hitze und die warmen Uniformen. Vielleicht auch etwas vom feiern. Trotzdem, eine Leistung, die man nicht unterschätzen sollte.
Während des Gefechtes wurde laufend
Musik gespielt und Befehle wurden geschrien. Die Amerikaner verteidigten sich heldenhaft und hatten verglichen mit den Kanadiern sehr wenig Verluste. |
Die Indianer, welche auf der englischen
Seite kämpften mussten sich nicht an die britischen oder amerikanischen Kampfregeln halten. Sie mussten nicht aufrecht stehend versuchen die feindlichen Kugeln aufzufangen. Sie durften sich sogar hinlegen und in dieser Position feuern.
Gelegentlich brachen sie in wildes Geschrei aus, offensichtlich um den Feind einzuschüchtern. Sicherlich hat man später davon gelernt; denn in US Kriegsfilmen wird immer geschrien und meistens auch gewonnen.
Die historische Tatsache ist, dass es auch viele Indianer gab, die den Amerikanern halfen und genau so tapfer auf deren Seite kämpften. |
 Indianer helfen den "Engländern".
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Die Ordnung bleibt erhalten
auch wenn es Tote gibt | Die Kampflinie bewegte sich einige Male hin und her. Am Ende aber kam nochmals Verstärkung für die "Briten"
und die sich in der Minderheit befindlichen Amerikaner mussten sich zurückziehen.
Da halfen auch die Kanonen nichts mehr.
Diesmal waren es die "Briten", welchen den Kampf mit Jubelgeschrei abschließen durften.
Heute ist all das zum Glück vergessen und vergeben. Man feiert alljährlich ein Freundschaftsfest in Fort Erie um das zu bekräftigen und die Engländer sind treuesten Verbündeten der Amerikaner. Es gibt hier in Nordamerika sogar Pressestimmen, die empfehlen, die Engländer sollten der NAFTA beitreten und die EU verlassen. Ich glaube etwas ähnliches habe ich bereits vor längerer Zeit schon von holländischer Seite gehört.
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Wir hatten ein schönes und sehr preiswertes
Wochenende. Ein Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten, wenn
Sie zu der richtigen Zeit hier sind. So wenig ich es mag, wenn alles kommerzialisiert
wird, etwas mehr öffentliches Interesse sollte für dieses schöne
Ereignis auf jeden Fall erweckt werden. Schon um den Teilnehmern zu danken und zu
ermuntern weiter zu machen aber auch um den Besuchern auch am Abend etwas zum essen und trinken anbieten zu können. |
Die Amerikaner schießen natürlich zurück
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