Dieser Reiseführer wurde erstellt durch: international trading company
P.O. Box 424 | Welland Ontario Canada L3B 5R2
Tel. 905-788-3577 E-Mail: info@itcwebdesigns.com
 Rose Blanche liegt östlich von Port aux Basques
Rose Blanche ist relativ groß - es hat knapp 1000 Einwohner. Das ist nicht zynisch gemeint. Weite Bereiche von Kanada sind recht dünn besiedelt und das trifft natürlich besonders für Neufundland zu.
Wir hatten beschlossen weitgehend in Privatpensionen (Bed & Breakfast) zu übernachten. Das ist nicht nur preislich ein Vorteil. Man bekommt so persönlichen Kontakt zu den freundlichen und hilfsbereiten Neufundländern. Außerdem gibt es relativ wenige Motels oder Hotels.
Zur Sicherheit hatten wir noch unsere Campingausrüstung dabei.
 Hier im "Friendly Fisherman Café" kehrten wir ein
Sogar Elizabeth, die normalerweise fast ohne Nahrung auskommt, war hungrig. Wir beschlossen daher hier etwas zu essen und nach einer Frühstückspension zu fragen.
Wir waren die einzigen Gäste, die Kinder der Eigentümer ausgenommen. Sofort fiel uns das außerordentlich gute Benehmen der Jugendlichen auf.
 Schweinskotelett mit Zutaten
Elizabeth bestellte natürlich Fisch und ich wollte was deftiges. Es war unser erstes Mahl in einem "normalen" Restaurant. Wie Sie sehen, die Portionen waren riesig und es schmeckte uns köstlich. Alles war sehr sauber und wir waren begeistert.
Natürlich bekamen wir auch umgehend die gewünschte Auskunft für ein Quartier. Man rief für uns an und machte die Reservation, so dass wir ohne Eile und in Ruhe essen konnten.
Elizabeth unterhielt sich mit den Kindern und diese zeigten ihr stolz selbst aufgenommen Bilder von Walen.
 Auf dem Weg zum Leuchtturm
Wir fanden unsere Unterkunft (siehe eigene Webseite) und nachdem wir das wesentliche ausgepackt hatten, bestand Elizabeth darauf noch den Leuchtturm zu besuchen.
Ich glaube, dass diese und viele weitere körperliche Verausgabungen der Grund dafür waren, dass ich trotz all der reichlichen Mahlzeiten während unserer Reise abnahm.
Clarence Pearsons, der Eigentümer der Pension "Hook Line & Sinker" hatte vorher Elizabeth noch über die Pflanzenwelt instruiert.
Elizabeth und ich wurden auf unserer ersten Reise mit einigen neufundländischen Spezialität vertraut gemacht, darunter "Bake Apple" Marmelade. Der offizielle Name ist "Clowdberry". Es handelt sich dabei nicht um eine "Bratapfelmarmelade", sondern um ein recht teures Produkt aus einer Beere, die nur auf moorigen Untergrund wächst und sehr mühselig gepflückt werden muss. Wir werden versuchen, diese Delikatesse in Europa anzubieten.
Elizabeth hat viele Pflanzen auf unserem Weg zum Leuchtturm entdeckt. Allerdings hatte noch nicht einmal die Blüte eingesetzt.
 Am Ziel - der restaurierte Leuchtturm | Wir beide hatten Spaß an der relativ kurzen Bergbesteigung, bedauerten aber keine richtigen Wanderschuhe gekauft zu haben.
Natürlich ist keiner der Leuchttürme mehr in Betrieb. Sie sind aber immer eine Attraktion für Besucher. Leider war der Turm geschlossen, da wir recht spät dort ankamen.
Trotz des noch immer trüben Wetters genossen wir die Aussicht, die Stille und die gute Luft.
über den sehr guten Zustand des Leuchtturms wunderten wir uns nicht. Clarence hatte uns vorher erklärt, dass Arbeitsprogramme der kanadischen Regierung dafür gesorgt hatten.
|
Neufundland wurde von vielen Völkern geprägt. Das wird durch die unterschiedlichen Namen der Orte verdeutlicht. Sogar Elizabeth wusste oft nicht, wie man einen bestimmten Namen korrekt ausspricht. Oft gibt es sogar mehrere offizielle Betonungen. Rose Blanche
wurde von dem französischen Begriff "roche blanche" (weißer Fels) abgeleitet.
 Sie sehen - am folgenden Tag hatten wir schönes Wetter in Rose Blanche
Der Fischereihafen von Rose Blanche liegt an der Ostseite der kleinen Bucht. Leider ist in allen Atlantikprovinzen Kanadas die Fischerei in einer ernsten Krise. Dies wird hauptsächlich auf das Überfischen durch ausländische Boote zurückgeführt.
In Neufundland gibt es noch immer Orte, welche keine Straßenverbindung haben. Ein solcher Ort ist das nahe gelegene "Petits" (siehe Karte). Vielleicht tun Sie das, was wir nicht machten und besuchen diese kleine Gemeinde. Die Bevölkerung betrug etwa 300 Leute um 1870 herum. Heute leben dort nur noch etwa 20 Menschen. Sie können aber auch von hier aus mit dem Boot nach "La Poile", "Grand Bruit" oder "Burgeo" besuchen.
Informieren Sie sich auch über das "Southwest Coast Desaster", das sich hier in der Vergangenheit abspielte.
|