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Lake Nipissing bedeckt eine Fläche von 829 km². Er ist nicht
sehr tief. Die durchschnittliche Tiefe beträgt nur 4,5 m, die tiefste Stelle misst 52 m.
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Natürlich mußten wir eine kleine Bootsfahrt auf dem See unternehmen.
Leider hatte es sich an dem späten Nachmittag etwas eingetrübt.
Das Wetter wurde aber nach kurzer Zeit wieder schön.
Den schnellen Wechsel sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie den
ganzen Tag auf dem See verbringen wollen.
Wenn man am Ufer entlangfährt sieht man überall die Feriendomizile
und Bootshäuser von Leuten, die sich das leisten können. |
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Viele der Häuser sind isoliert und können
damit auch während der Wintermonate benutzt werden.
Einige unserer Bekannten haben auch eine derartig hergerichtete 'Cottage'.
Sie wollen sich dorthin nach der Pensionierung zurückziehen.
Das ist sicherlich keine schlechte Idee.
Wir hatten diesbezüglich auch einige Anfragen aus Deutschland und
Österreich. Leider stimmten die Preisvorstellungen dieser Interessenten
nicht.
Es ist schon notwendig realistisch zu sein und man sollte auch die Arbeit
nicht vergessen, die mit einem Erwerb verbunden ist.
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Sonnenauf- und Untergänge sind schon etwas
besonderes.
Den Sonnenaufgang vermissten wir regelmässig; denn wir schliefen
so gut und keine vorbeidonnernden Trucks oder schreienden Kinder weckten
uns auf.
Wir genossen all das und fragten uns jeden Tag mehrmals, ob wir nicht
hierher umziehen sollten.
Leider sprechen einige gute Gründe dagegen.
Als Kompromiss beschlossen wir, öfters hierher zu kommen. Das Camp ist ja nur eine knappe Tagesreise von uns entfernt und das ist in Kanada keine Entfernung.
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Auf unserer ersten Bootstour haben wir nur einen sehr kleinen Teil des Sees gesehen.
Es war interessant den Tiefenmesser zu beobachten. Auf weite Strecken
war der See nur etwa 2 m tief.
Wenn wir langsam fuhren konnten wir in Ruhe die noch hier gebliebenen
Wasservögel beobachten.
Im Sommer gibt es sicherlich noch mehr zu sehen.
Während eines früheren Urlaubes an einem anderen See, sind
wir mit dem Boot einsame Inseln angefahren und haben dort gebadet und wilde
Himbeeren gegessen.
Wir haben mit André darüber gesprochen. Er hat uns gesagt, dass die Inseln, die uns einsam erschienen, recht oft einen Besitzer haben und man sich besser vorher erkundigt bevor man das tut. Mir fiel da sofort ein Artikel ein, den ich vor Jahren gelesen hatte. Da hat sich eine bekannte US Filmdchauspielerin über die Boote beschwert, die immer an ihrer Insel vorbeifuhren. |
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