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Kanada Fahne
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Ontario Fahne


Urlaub in der Natur - Ferienhäuschen (Cottage)
Eine kleine Bootstour auf dem Lake Nipissing
Tourismus, Ontario, Reiseführer

Lake Nipissing bedeckt eine Fläche von 829 km². Er ist nicht sehr tief. Die durchschnittliche Tiefe beträgt nur 4,5 m, die tiefste Stelle misst 52 m.

Lake Nippissing
Natürlich wollten wir bereits bei unseren ersten Besuch vom "Rockview Camp" eine kleine Bootsfahrt auf dem See unternehmen.
Leider hatte es sich an dem späten Nachmittag etwas eingetrübt. Das Wetter wurde aber nach kurzer Zeit wieder schön.
André und Susanne, die Schweizer Eigentümer, vermieten Boote und wir fragten Sie. Wir waren erfreute, als wir von André zu einer kurzen Tour eingealden wurden.
Den schnellen Wechsel sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie den ganzen Tag auf dem See verbringen wollen. Gehen Sie kein Risiko ein!
Wenn man am Ufer entlangfährt sieht man überall die Feriendomizile und Bootshäuser von Leuten, die sich das leisten können.
Sicherlich viele Leute aus Toronto.

Viele der Häuser sind isoliert und können daher auch während der Wintermonate benutzt werden.
Einige unserer Bekannten haben auch eine derartig hergerichtete "Cottage". Sie wollen sich dorthin nach der Pensionierung zurückziehen.
Das ist sicherlich keine schlechte Idee.
Wir hatten diesbezüglich auch einige Anfragen aus Deutschland und Österreich. Wir sind aber auf diesen Gebiet nicht tätig und bekamen den Eindruck, dass die Preisvorstellungen nicht realistisch waren.
In Neufundland haben wir ein sehr anspruchsvolles Projekt besucht, dass offensichtlich viel Investoren anlockte.
Man konnte dort eine gewisse Zeit selbst leben und in der restlichen Zeit an Touristen vermieten, wenn man Glück hatte.

Sonnenauf- und Untergänge sind schon etwas besonderes.
Das linke Bild stammt von der ersten Ausflug mit André. Wir waren eine der ersten Gäste und seither immer wie Freunde behandelt.
Den Sonnenaufgang vermissten wir regelmässig; denn wir schliefen so gut; denn keine vorbeidonnernde Trucks oder schreiende Kinder weckten uns auf.
Wir genossen all das und fragten uns jeden Tag mehrmals, ob wir nicht hierher umziehen sollten.
Leider sprechen einige gute Gründe dagegen.
Als Kompromiss beschlossen wir, öfters hierher zu kommen. Das Camp ist ja nur eine knappe Tagesreise von uns entfernt und das ist in Kanada oder in Ontario keine Entfernung.

Auf unserer ersten Bootstour haben wir nur einen sehr kleinen Teil des Sees gesehen.
Es war interessant den Tiefenmesser zu beobachten. Auf weite Strecken war der See nur etwa 2 m tief.
Wenn wir langsam fuhren konnten wir in Ruhe die noch hier gebliebenen Wasservögel beobachten.
Im Sommer gibt es sicherlich noch mehr zu sehen.
Während eines früheren Urlaubes an einem anderen See, sind wir mit einem gemieteten Boot eine einsame Insel angefahren und haben dort gebadet und wilde Himbeeren gegessen.
Wir haben mit André darüber gesprochen. Er hat uns gesagt, dass die Inseln, die uns einsam erschienen, recht oft einen Besitzer haben und man sich besser vorher erkundigt bevor man so etwas tut.
Mir fiel da sofort ein Artikel ein, den ich vor Jahren gelesen hatte. Da hat sich eine bekannte US Filmdchauspielerin über die Boote beschwert, die immer an ihrer Insel vorbeifuhren.
Ihr wurde ihr nicht erlaubt ihr Hoheitsgebiet auszudehnen, man sollte aber auch einer Filmdiva eine Privatsphäre eraluben.




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