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Natürlich erst einmal erholen. Genießen
Sie die frische Luft und tun Sie nur das zu dem Sie Lust haben.
Gehen Sie schwimmen, mieten sie sich ein Boot, wandern Sie, leihen
Sie sich Fahrräder aus, beobachten sie die Tierwelt, lesen Sie, machen
Sie viele Fotos von Sonnenuntergängen, laden Sie Ihre Nachbarn zu
einer Grillparty ein.
Gehen Sie zum Essen. Es gibt so vieles, das einen
Cottage-Urlaub zu einer guten Erinnerung machen kann.
Ihre Kinder und auch Sie selbst können sich sicherlich stundenlang
mit den Chipmunks (Backenhörnchen) beschäftigen.
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Sonnenuntergang am Lake Nipissing
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Die Stille, die nur durch das leise Plätschern
des Wassers unterbrochen wurde, war wirklich erholsam.
Kleine Bojen sperren die Bucht gegen neugierige Motorbootfahrer ab
und machen diese so auch das Baden sicher.
Vermissen Sie es auf keinen Fall selbst eine Bootstour zu machen. Sie
können sich hier ein Boot mieten. Das Angebot reicht vom Tretboot,
über Kajaks und Kanus bis hin zum schicken Motorboot.
Noch brauchen Sie hier keinen Führerschein um Kapitän zu
spielen - fragen Sie aber sicherheitshalber nach den wichtigsten Regeln.
Sie sollten auch die Boote nicht beschädigen; denn das kann die Urlaubskasse
schnell leer machen.
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Elizabeth,
Mitglied beim "Swat Team"
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Gelegentlich müssen Sie zum einkaufen fahren,
obwohl auch im Camp bestimmte, notwendige Dinge verkauft werden.
Dazu gehören aber keine alkoholischen Getränke. Hierfür muß
man in Ontario eine spezielle Lizenz haben.
Ein großes Angebot finden Sie im nahen North Bay. Dort haben
wir uns im Fremdenverkehrsamt auch mit allen möglichen Informationen
versorgt.
Das sollten Sie auch tun: denn nichts ist ärgerlicher als zu Hause
festzustellen, was man vermisst hat.
Elizabeth bekam auch zwei T-Shirts, eines davon mit dem Aufdruck "North Bay Swat Team" um die Stechmücken in Erinnerung zu behalten.
Fragen Sie auch Ihre Gastgeber - die haben immer einen guten Tip parat,
wenn Sie denen sagen, was Sie sehen oder tun wollen.
Es gibt so viele kleine Attraktionen an denen Sie normalerweise vorbeifahren,
wenn Sie nicht drauf aufmerksam gemacht werden.
Leider sind viele dieser oft sehenswerten Angebote in der Nachsaison
nicht mehr verfügbar. Die hiesige Tourismusindustrie hat sich voll
und ganz auf das Verhalten der Nordamerikaner eingestellt und das bedeutet,
dass nach dem "Labor Day" (Anfang September) die Schulen wieder anfangen und folglich niemand mehr in den Urlaub geht. Ich finde das nicht gut. |
So fuhren wir z.B. in das Nähe gelegene Nipissing um das dortige Museum zu besuchen. Die Türen waren offen und wir traten ein. Wir wurden sofort sehr freundlich von Joe Steele begrüßt. Er war gerade damit beschäftigt all die Schätze und Ausstellungstücke zu verpacken. Ich glaube, wenn wir Joe gebeten hätten, er hätte alles wieder
ausgepackt.
Joe hat vor seiner Pensionierung für "Ontario Hydro" gearbeitet. Das ist der größte Stromerzeuger der Provinz.
Jetzt geht mit viele Liebe und Sachkenntnis seiner neuen Aufgabe nach. Er spricht sogar einige Worte deutsch.
Das Museum war früher einmal eine Kirche, die im 19. Jahrhundert
aus Baumstämmen gebaut wurde.
Wie ich lernte, hatte Nipissing einmal alle Möglichkeiten eine
größere Stadt zu werden und den Platz von North Bay einzunehmen.
Die Gründe, die zur Ablehnung der notwendigen Investitionen führten
sind mir unbekannt.
Weiterhin lernte ich, dass es hier am Südufer des Sees einmal
Alligatoren gegeben hat. Wie haben die den Winter überlebt?
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Neben Ahornsirup ist auch Honig ein bekanntes kanadisches
Produkt.
André und Susanne, unsere freundlichen Gastgeber, hatten uns
auf einen kleinen Erzeuger in der Nähe aufmerksam gemacht, der alle
Arten von Honig, Honigprodukten und Artikeln aus Bienenwachs verkauft.
Während unseres Besuches waren wir die einzigen Kunden und wurden
sehr zuvorkommend bedient.
Mir war nicht bekannt, was man alles aus Honig machen kann: Möbelpolitur,
Seife, Lippenstifte, Handkrem, Pflegemittel für Leder, Chutney aus
grünen Tomaten und Honig usw. usw.
Nach den zahlreichen Kostproben haben wir natürlich auch eingekauft. |
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