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Über einige Ereignisse haben wir bereits berichtet. Wir wollen diese hier nicht wiederholen. Wir zeigen aber gelegentlich ergänzende Bilder dazu.
Ontario preist sich immer als ein ganzjähriges Ziel für Touristen an. Das gilt aber nur beschränkt. Für jemanden aus Europa machte es sicherlich keinen Sinn zu Skilaufen hierher zu kommen. Da biete Europa und andere kanadische Provinzen weitaus mehr. Eisfischen im Norden, Skilanglauf oder Touren mit Motorschlitten dagegen sind sicherlich attraktiver.
Viele Sehenswürdigkeiten, wie Forts und gewisse Parks sind geschlossen - auch wenn es schon warm geworden ist. Wir haben Besucher aus Europa dorthin geführt und waren maßlos enttäuscht. Man könnte viel mehr aus diesen Zeugen der Vergangenheit Kanadas machen.
Ein zünftiges Restaurant anstelle eines Schnellimbisses, der nicht einmal an die Qualität eines "McDonald's" heranreicht. Bei Besichtigungen werden die Kochkünste der damaligen Zeit demonstriert, kaufen und versuchen darf man aber nichts.
Genauso wie in Deutschland schreien alle nach mehr Unterstützung durch die Regierung anstatt neue Ideen zu entwickeln!
Ich gehe davon aus, dass die meisten Besucher aus Europa, Land und Leute kennen lernen wollen und gute Erinnerungen mit nach Hause zurücknehmen möchten. Das ganze soll ohne Hektik und Stress geschehen und Entspannung in der schönen Natur mit einschließen.
Niemand sollte nach Ontario kommen um nächtelang an wilden Parties und Saufwettbewerben teilzunehmen. Auch für Leute, die sich sexuell austoben wollen ist das nicht der richtige Platz. Dafür gibt es andere Reiseziele.
Ein Urlaub in Ontario muss trotzdem nicht langweilig oder gar vergeudete Zeit sein. Wir wollen Ihnen helfen das zu vermeiden.
Während der Sommermonate und im Herbst ist immer und fast überall etwas los. Es finden Feste und Veranstaltungen statt und man kann dabei viel über unsere Kultur und Vergangenheit erfahren.
 Das "Food Festival" in Welland
Dieses Fest ist immer ein gropßer Erfolg. ähnliche Ereignise finden auch an anderen Orten statt. Mann kann für relativ wenig Geld das Angebot verschiedener Restaurants prüfen.
Außerdem wird immer Unterhaltung geboten. Die reicht von Musik bis hin zu Clowns.
 "Food Festival"
Es wird auch versucht neue Speisen vorzustellen, wie Bratwürste aus Wildschweinfleisch. Mir ist nicht bekannt, wo die Wildschweine leben. Sie sind hier reichlich unbekannt.
Ich habe auch nie mehr wieder etwas darüber gehört, wie erfolgreich diese Präsentation war.
 Wildschweinwürste
In Ontario gehen viele Leute bereits mit 55 Jahren in Rente, obwohl es kein festgesetztes Rentenalter mehr gibt.
Natürlich müssen diese noch rüstigen Frührentner etwas tun. Viele haben ein Hobby und bauen Modellflugzeuge, schnitzen, verbringen eine geraume Zeit in der eigenen "Cottage" im Norden, sie restaurieren alte Maschine oder sie bauen, wie in diesen Fall Dampfmaschinen, die mechanisches Spielzeug antreiben.
Stolz zeigen sie Ihre Arbeiten bei verschiedenen Gelegenheiten auf lokalen Festen.
 Dampfmaschinen und anderes Gerät wurde in Balls Falls anläßlich des kanadischen Erntedankfestes gezeigt
Ich warte noch immer darauf, dass jemand den Sterling-Motor vorstellt. Das wäre sicherlich eine große Attraktion.
Sehr beliebt sind auch Ausstellungen mit historischen Automobilen, die liebevoll restauriert wurden. Man kann da Stunden verbringen.
 Eine schottische Band ist meistens dabei
Auch wenn sich Kanada nicht an dem "Bush-Krieg" gegen den Irak beteiligt hat und die Meinungen - wie in Deutschland - über Beteiligung in Afghanistan geteilt ist, man ist stolz auf die eigenen Truppen und deren Geschichte. Bislang steht man zu den Verpflichtungen aus dem NATO-Bündniss. Das sollte Deutschland auch tun.
Man kümmert sich, nach meiner Ansicht, auch recht gut um die Kriegsveteranen. Eine Demonstration des Militärs und der kanadischen Geschichte wird nicht nur von "Militaristen" besucht. Es geht alles relativ locker und entspannt dabei zu.
Natürlich gibt es da auch immer etwas zu essen und trinken. |
 Ein einsamer Trommler |
 Teilnehmer in historischen Kostümen
Wie Sie beim Durchstöbern unseres Reiseführers sicherlich gemerkt haben, werden auch gern historische Ereignise von freiwilligen Enthusiasten nachgespielt.
Dabei muss es sich nicht immer um solche aus der kanadischen Geschichte handeln. Eines davon war der Kampf der Jakobiten gegen England.
Es war reiner Zufall, dass ich von diesen Ereignis, das einmalig in Fort Erie statt fand erfuhr.
 Teilnehmer am Kampf der Jakobiten gegen England
Interessant ist es nicht nur die eigentliche Schlacht zu beobachten. Interessanter finde ich es durch das Zeltlager der beteiligten Parteien zu laufen, die letzten Vorbereitungen zu beobachten und mit den Teilnehmers zu reden.
Alle haben offensichtlich viel Spaß daran und alles wird aus eigener Tasche finanziert. Bedrückend und frustrierend ist es nur, wie wenige Besucher aufgrund des miserablen Marketings kommen. Da kann die Regierung unendlich viel Geld in das Tourismusgewerbe reinpumpen, gegen Dummheit nützt das leider nichts.
Eine Präsentation, schlechter als in den gelben Seiten eines Telefonbuchs zieht niemanden vom Hocker.
 Das Zeltlager
 Letzte Ratschläge
Während sich die meisten Männer auf den Kampf vorbereiteten lernten die Damen Tänze aus der damaligen Zeit. Sie hatten größere Probleme dabei; denn der Lehrmeister war offensichtlich nie mit den Darbietungen zufrieden. Alles sollte perfekt sein.
Niemand gab aber auf!
 Tanzübungen
Sehen Sie sich unser Video an: Die Belagerung von Fort Erie. The siege of Fort Erie.
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