 Einer der jungen Elche, die wir kurz vor unserem Ziel sahen
Leider war es recht kalt als wir ankamen und die "Wikinger" hatten sich alle in die Häuser verzogen, wie wir kurz danach lernten.
Wir sahen nur wenige Autos auf dem Parkplatz und wir hatten schon Angst, dass wir den weiten Weg gemacht hatten ohne das erwartete Erlebnis zu machen. Nach meinen Informationen hatten die Wikinger Ihren Landeplatz als "Weinland" bezeichnet. Sie waren offensichtlich nicht verwöhnt; denn die Vegetation war nicht gerade überwältigend.
Wir sagen einige Schafe, die sich offensichtlich recht gut ernährten konnten und blökten um Aufmerksamkeit zu erregen.
Natürlich sprach Elizabeth einige freundliche Worte zu Ihnen. Der Erfolg war nicht sehr überzeugend - sie blökten und fraßen weiter.
 Die "Wikinger" hatten es sich gemütlich gemacht
Das Haus in dem wir die beiden freundlichen Männer trafen war riesengroß. Besonders beeindruckend war die Nachbildung des Wikingerschiffs "Snorri".
Nehmen Sie sich etwas Zeit um es genauer anzusehen. Man sieht so etwas nicht jeden Tag. Damit den Atlantik zu überqueren ist unbestreitbar eine Meisterleistung. Ich dachte bei unserer Rückreise von Neufundland nach Nova Scotia oft darüber nach. Die Fähre benötigte dazu 15 Stunden und wir hatten allen Komfort an Bord. Trotzdem konnten wie die Ankunft kaum erwarten. Was mussten die Wikinger vor eintausend Jahren durchgemacht haben?
Da wir nicht mehr dem eisigen Wind ausgesetzt waren, fühlte sich Elizabeth wieder besser, Außerdem hatte sie riesigen Spaß daran sich alles genau anzusehen und viele Fragen zu stellen.
 Überall in der Wikinger Siedlung konnte man sehen, wie man damals lebte |
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Fahren Sie immer recht vorsichtig. Die Elche treten oft recht unbekümmert auf die Straße und ein Unfall kann auch für Sie ernste Folgen haben.
Straßenschilder zeigen die Unfallstatistik an.
Die Straße nach L'Anse aux Meadows ist recht gut ausgebaut. Wir empfehlen Ihnen aber öfters anzuhalten - es gibt so viel zu sehen und zu entdecken.
So lag glücklicherweise auf unseren Weg zu den Wikingern eine Firma, welche ein für diese Provinz typisches Produkt herstellt - Marmelade aus wildwachsenden Beeren, die man nur hier oder in speziellen Delikatesengeschäften kaufen kann.
Falls Sie im Mai oder Juni reisen können Sie sicherlich, genau so wie wir, auch noch Eisberge auf dem Wasser treiben sehen.
Wir freuten uns über unser Glück und machten viele Bilder! Wir widmen daher den Eisbergen eine eigene Seite.
 Elizabeth - sie friert immer sobald es kälter als 20° C ist.
Die Siedlung ist sogar für Rollstuhlfahrer zugänglich!
Wie uns erklärt wurde, hat man keinen Aufwand gescheut, die Gebäude und viele Details so originalgetreu wie möglich zu gestalten.
Die beiden Wikinger waren sehr freundlich und wir unterhielten uns über verschiedene Dinge.
Ein Problem war, dass sie mein Englisch mit deutschen Akzent nicht verstanden und ich umgekehrt nicht ihren Neufundland-Dialekt.
Elizabeth war da eine große Hilfe.
Ich fragte die Wikinger nach Bier; denn nach meiner Vorstellung liebten diese Bier. Ich lernte, dass man am Anfang Met gebraut hatte. Offensichtlich traf der aber nicht den Geschmack der Wikinger und deren Besucher und so hat man das wieder eingestellt. Schade! Ich hätte sicherlich an einem Umtrunk Teil genommen.
 Ein Wikinger Schiff
Wie uns erklärt wurde hat man sich sehr bemüht alles so originalgetreu wie möglich nachzubilden. Man hat dazu alles verfügbare Material als auch Sagen benutzt.
Scheuen Sie sich nicht Fragen zu stellen. Die Interpretatoren antworten ehrlich und tun dies so als ob sie echte Wikinger wären.
Das macht alles recht unterhaltsam und wir sind sicher, dass Ihnen der Besuch in Erinnerung bleibt - trotz des unter Umständen unfreundlichen Wetters.
Zum Glück ändert sich das aber laufend. Manchmals muss man nur ein paar Stunden warten!
Seien Sie versichert, die "Wikinger" tun das recht gerne und haben mindestens genau so viel Freude daran ihren Tag unterhaltsam zu gestalten. |