Es fiel uns nicht leicht das kleine St. Lewis zu verlassen. Wir hatten aber nicht unbegrenzt Zeit und Geld. Außerdem wollten wir über die Insel Neufundland zurückreisen. Das war der schnellere Weg, die besseren Straßen und vor allem eine kurze Reise mit der Fähre.
Mary's Harbour war unser nächstes Ziel. Dort hatten wir erst einmal ein Mittagessen. Vom Fenster des Restaurants aus konnten wir Kinder beobachten, die in einem Fluß badeten. Elizabeth hatte kein Lust das gleich zu tun. Ich ehrlich auch nicht.
Nachdem wir gesättigt waren, wollte Elizabeth noch das örtliche Altenpflegeheim sehen. Sie bekam dort eine Führung und war recht beeindruckt.
 Karte des südlichen Teils der Ostküste von Labrador
 Auf dem Weg nach Mary's Harbour - noch immer Schnee an geschützten Stellen
 In Mary's Harbour
Nach dem Aufenthalt in Mary's Harbour ging es weiter in Richtung Süden.
 Auf dem Weg nach Süden
 Auf dem Weg nach Süden
 Auf dem Weg nach Süden
Immer wieder Zeichen der Ureinwohner am Straßenrand. Wir fanden diese immer sehr schön und interessant.
Ich muss mich einmal an den Computer setzen um mehr über deren Bedeutung herauszufinden.
Sie werden nicht als Verzierung gebaut.
Das Wetter begann schon wieder sich zu ändern. Sie sehen das im unteren Bild. Am Straßenrand waren noch Überbleibsel vom Schnee des letzten Winters.
Kein Wunder, dass man hier keinen Ackerbau betreiben kann oder Großvieh halten kann. Alle Nahrungsmittel müssen eingeführt werden was sich natürlich auf die Preise und das Angebot auswirkt.
Wir genossen die Fahrt und hatten fast keinen Gegenverkehr und wurden auch nie überholt. Es war kein Problem anzuhalten, wenn wir das wollten um Bilder zu machen. In dicht besiedelten Gegenden ist das nicht so einfach. Dort konnten wir das oft nicht tun. |
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 Wir nähern uns Red Bay
 In Red Bay
In Red Bay endet die Schotterstraße. Als erstes mußten wir wieder einmal auftanken. Elizabeth hat neben Steinen (rocks) auch selbst gestrickte Socken gesammelt. Sie war versessen auf " Rocks and Socks". Einige Socken hat sie heute noch! Sie kam deswegen mit dem Inhaber der Tankstelle ins Gespräch und wir mussten diesen dann folgen als er uns voraus fuhr um uns den Weg zu einer Strickerin zu zeigen. Hilfsbereitschaft ohne Grenzen.
 Dieses Schild animiert uns zu einem Besuch
Wir benötigten einen Kaffee und ich dazu einen Kuchen. Außerdem liebt es Elizabeth in derartigen Geschäften herumzustöbern und sich alles anzusehen. Das kann gelegentlich Stunden dauern.
Sie war aber lieb und war recht schnell, obwohl es ein großes Angebot gab. Wir wollten noch das örtliche Museum besuchen, das uns empfohlen worden war.
 Auch andere Besucher waren interessiert
 Das Museum - leider kamen wir zu spät
Als wir ankamen war man gerade dabei die Türen zu schließen und ich konnte nur ein Bild durch die Glastür schießen. Schade, wir hätten gerne mehr über interessante archäologischen Funde bei Red Bay gelernt.
Wir machten uns daher auf den Weg in Richtung Süden.
Eigenartigerweise fanden wir mehr Schnee je weiter südlich wir kamen - und das Ende Juni!
 Elizabeth und der Schnee
Nachdem wir Red Bay verlassen hatten wurde das Wetter wirklich schlecht. Auch ich fühlte mich nicht gut. Deshalb beschlossen wir nach Möglichkeit bis Blanc Sablon in Quebec durchzufahren. Dort war die Fährverbindung nach der Insel Neufundland.
Ich hatte keine Lust viele weitere Bilder zu machen, wenn alles grau in grau war und ich mir nichts anderes wünschte als ein komfortables Bett. Au Wunsch von Elizabeth musste ich die Heizung andrehen, was mir nicht unbedingt gut tat.
 L'Anse-au-Loup
 L'Anse-au-Loup - bei guten Wetter sicher recht attraktiv
Wir sahen keinen einzigen Menschen und ich wollte nur ins Bett. Wir hielten daher nicht mehr an und ich war froh als ich das Willkommenschild von Quebec am Straßenrand sah.
Damit man merkt, dass man nicht mehr in Neufundland-Labrador ist musste man alle Uhren umstellen.
Falls man das vergisst kann man Probleme mit der Fähre haben; denn die verkehrt natürlich mach Quebec-Zeit.
Wir fanden ein Motel vor dem viele Motorräder parkten und hatten eine gute Nacht. |
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