Nachdem wir bereits seit Stunden schönes Wetter hatten, war es kein Wunder, dass es sich auf den Weg nach St. Lewis wieder einmal änderte.
 Wir blieben einige Tage in St. Lewis
 So hat uns St. Lewis empfangen
Der erste Eindruck war nicht gerade überwältigend. Das änderte sich aber schnell als wir langsam durch den Ort fuhren. Plötzlich sahen wir Menschen, die uns freundlich grüßten. Auch das Wetter wurde schon wieder besser und die Sonne schien. Daher beschlossen hier zu bleiben. Nachdem wir keine Zeichen "B & B", d.h. von einer Pension sahen fragten wir in der unten gezeigten "Fisherman's Landing Lounge" nach einem Zimmer.
Millie, die einzige Person in dem Restaurant rief sofort den Eigentümer an und wir wurden handelseinig.
Nachdem wir das sehr einfache Zimmer belegt hatten fuhren wir an die Küste. Was sahen wir dort in der Ferne? Eisberge! Allerdings hatte es sich inzwischen wieder eingetrübt. So ist das halt mal hier. Nur auf Wetteränderungen ist Verlass.
 Unsere Unterkunft in St. Lewis
Bei trüben Wetter sieht oft alles etwas trostlos aus. Das trifft aber nicht nur auf Neufundland-Labrador zu. Sogar im schönen Bayern oder in Thüringen ist das oft so..
Wir kehrten daher zurück zu Millie; denn es wurde Zeit zum Abendessen.
 St .Lewis
Millie war Empfangsdame, Köchin, Bedienung und Beraterin, was man hier tun sollte. Sie lud auch Elizabeth zu sich nach Haue ein um ihre Familie kennen zu lernen.
Bald kamen zwei Bauarbeiter und Millie hatte 4 Gäste. Die beiden kamen von wo anders her und waren dabei ein neues Feuerwehrhaus zu bauen. Sie waren Maurer.
Wir lernten, dass das winzige St. Lewis ein eigenes Kraftwerk hatte. Der Strom wird mit Dieselmotoren erzeugt, da es zu teuer war Überlandleitungen hierher zu legen. Im Winter wird auch die neue Straße gesperrt und auch der Schiffsverkehr muss eingestellt werden. Deshalb haben viele Leute in Labrador Motorschlitten. Gelegentlich kommt ein kleines Flugzeug um Post und lebenswichtige Dinge zu liefern.
 Millie beim kochen
Ich sah mich etwas in dem Restaurant um, nachdem wir bestellt hatten. Ich bekam sogar ein Bier obwohl ich den Eindruck gewann, dass dies nur in einem Nebenraum serviert werden darf, der zur Zeit geschlossen war.
Das Essen war ausgezeichnet. Eine einfache Ausstattung eines Restaurants hat keinen Einfluss auf die Qualität! |
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 Weisheiten aus Labrador |
Earle, der Eigentümer tauchte nun auch auf und wir unterhielten uns mit ihm. Als er erfuhr, dass wir "Battle Harbour" besuchen wollten, bot er uns sofort eine Bootstour dorthin an.
Wir nahmen das Angebot an und am nächsten Tag fand das Abenteuer statt.
Ich will hier nicht alles wiederholen. Benutzen Sie unseren Internet-Reiseführer und die speziellen Links für mehr Informationen.
Elizabeth half Millie anschließend in der Küche und ging mit ihr nach Hause. Ich verzog mich in unser Zimmer und arbeitete am Computer.
 Unser Ausflug nach "Battle Harbour" in Eaerls "Power Boat"
Sowohl die Fahrt als auch der Besuch von "Battle Harbour" waren schon ein Erlebnis. Ich wusste nicht, dass auch Wasser Schlaglöcher hat. Wir wurden kräftig durchgeschüttelt und Elizabeth klammerte sich krampfhaft fest. Sie wollte trotz Schwimmweste kein Bad nehmen. Wir konnten nun auch viele Eisberge ganz aus der Nähe sehen. Kein Wunder, dass im Winter kein Schiffsverkehr möglich ist. Alles ist zugefroren.
Ich lernte auch, warum viele Boote zwei Motoren haben und nicht nur einen. Earls Motor starb auf der Rückfahrt und nur mühsam erreichten wir St. Lewis aus eigener Kraft.
 "Battle Harbour"
 "Battle Harbour"
 "Battle Harbour"
"Battle Harbour" ist heute ein Museumsdorf. Es hat aber eine sehr interessante Geschichte hinter sich. Wir haben einiges davon in unserer Webseite zusammengetragen. Im Internet können Sie noch mehr darüber finden.
Wir hätten mehr Zeit zur Verfügung haben sollen. Vergleichen sie die Angebote! Man kann in "Battle Harbour" auch übernachten.
Anschließend haben wir noch einige Zeit in St. Lewis verbracht. Je schöner das Wetter wurde um so besser gefiel es uns hier und Millie kochte fast vergessene Spezialgericht für uns.
Wie bereits mehrfach empfohlen - unser Reiseführer enthält viele zusätzliche Informationen über dieses noch recht unbekannt Reiseziel.
Wir wurden auf Neufundland-Labrador aufmerksam als wir das Angebot erhielten bei der Vermarktung vom "Humber Valley Resort" zu helfen. Wir waren davon und von der Umgebung begeistert und kamen mehrfach zurück. Wir sahen es als notwendig an Invstoren zu zeigen, was man hier alles tun kann. Leider endete das Bauvorhaben aufgrund finanzieller Probleme. Uns hätte es dort auch gut gefallen - aber wir haben natürlich nichts gekauft.
 Auf Wiedersehen St. Lewis
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