Unsere letzte Reise in die Provinz Neufundland-Labrador begannen wir mit der Fahrt im eigenen Auto direkt nach Labrador.
Ich war froh, dass wir noch immer unseren Toyota Highlander mit Allradantrieb hatten; denn die größten Strecken müssen hier auf Schotterstraßen gefahren werden und es ist ratsam sich soweit wie möglich auf die rechte Straßenseite zu flüchten, wenn einem ein rasender Truck entgegen kommt. Wer will schon gesteinigt werden?
Mietwagenfirmen wissen schon warum sie es nicht erlauben ihre Fahrzeuge hier zu benutzen.
 Labrador - "The Big Land"
 Auf dem Weg nach Labrador City
Wir haben eine eigene Webseite über unsere An- und Rückreisen erstellt. Hier befinden wir uns auf dem Weg von Baie-Comeau in Quebec nach Labrador City auf dem Highway 389.
Nach Verlassen der Provinz Quebec ging die geteerte Straße in eine akzeptable Schotterstraße über, die dann plötzlich fürchterlich wurde. Wir zerfetzten dort einen Reifen und wir trafen später andere Besucher die an ihren neuen Truck und den angehängten Wohnwagen schwere Schäden erlitten.
 Auf dem Weg nach Labrador City
Nach mehrmaligen Wetter- und einem Radwechsel kamen wir wohlbehalten in Labrador City oder Labrador West an. Diese Stadt wird nach dem Zusammenschluß mit Wabush nun offiziell so genannt.
Wir haben uns mit dem Kauf von T-Shirts belohnt auf denen unsere Meisterleistung und die des Toyotas dokumentiert wurde. Es ist schon gut ein Auto so zu bauen, dass keine Bremsleitungen herunter hängen um Felsbrocken damit zu fangen.
 Eine Siegerprämie
In dem Tourismusbüro war man extrem freundlich und hat und sehr gut beraten. Auch beim Finden einer Unterkunft war man uns behilflich. Es fand hier gerade eine Konferenz statt und vieles war belegt.
In dem Tourismusbüro zelebrierte man gerade die Arbeit deutscher Missionare in Labrador - den Herrenhutern. Wir haben uns zusätzlich zu den T-Shirts einen interessanten Bildband darüber gekauft. "Labrador - Through Moravian Eyes, 250 Years of Art, Photographs & Records", by Hans Rollmann.
 Vermissen sie es nicht hier vorbei zu schauen!
 Labrador City ist eine Industriesiedlung
Labrador City und Wabush sind Industriesiedlungen, die wegen der Eisenerzminen notwendig wurden. Sobald die ausgebeutet sind werden es sicherlich Geisterstädte werden.
Man verdient recht gut hier und kann auch fast alles kaufen - natürlich "importiert". Die Umgebung ist die Attraktion und man sollte nicht so schnell urteilen wie es einige Journalistenlehrlinge taten, die nur dummes Zeug schrieben ohne sich vorher zu informieren.
Wir haben wunderbare Menschen getroffen, wurden eingeladen, durften an Festessen teilnehmen und bekamen eine kostenlose Führung durch eine Eisenerzmine. Vieles davon finden Sie in unseren Internet-Reiseführer.
 Eisenerzmine bei Labrador City - das Loch war vorher ein Berg
Rose unsere Gastgeberin hat jeden Tag mit Elizabeth Touren unternommen. Meistens zu Fuß. Elizabeth hat viele Bilder dabei gemacht.
 Umgebung von Labrador City - Copyright Elizabeth
 Badefreuden bei Labrador City - Copyright Elizabeth
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Dies ist kein Schnee von gestern in dem sich Elizabeth räkelt. Es sind irgendwelche Mineralien, die von weiten fast genauso aussehen.
Sie sehen die Mineralien sind nicht von der roten Staubschicht bedeckt über die sich die Journalistenlehrlinge beschwerten.
Man tut recht viel um den Staub zu binden und hat offensichtlich Erfolg damit.
Man muss natürlich Eisenerz fördern um die Wirtschaft am laufen zu halten und jeder Eingriff von Menschen in die Natur hat Folgen. Sogar Ackerbau und Viehzucht. Auch Tiere richten Umweltschäden an, wenn sie überhand nehmen.
Wir haben auch kein einziges Mal "Fast Food" essen müssen wie diese Expertengruppe. Man muss schon sehr aufpassen um so eine Restaurant zu finden. Die sind hier recht selten und für fast das gleiche Geld bekommt man ein richtiges Essen nach dem man nicht das besudelte Hemd wechseln muss.
Genießen Sie daher Labrador. Sie müssen aber dazu ein geeignetes Fahrzeug finden. |
 Ein Hotel in Wabush
In oben gezeigten Hotel verbrachten wir die erste Nacht. Dann wurden wir über einen freien Platz in einer Pension informiert. Das Hotel bot allen notwendigen Komfort und ist durchaus zu empfehlen. Vor allen dann, wenn man keinen Wert auf engen Kontakt legt. Wir wollten den aber haben. Schließlich wollten wir ja Land und Leute kennen lernen.
 Unser freundlichen Gastgeber in der Pension - Don und Rose Dinn
Natürlich waren wir zu diesen Essen auch eingeladen. Rose sammelte mit Begeisterung schöne Blechschachteln. Wir schickten ihnen Nürnberger Lebkuchen in einer Geschenkpackung.
Leider mußten wir jetzt Abschied nehmen. Elizabeth wollte unbedingt im Winter wieder kommen. Leider wurde nichts daraus.
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