|
Wenn Sie unsere Bilder betrachten, besonders die von der Küste, können Sie leicht den Eindruck erhalten, dass dort immer die Sonne scheint und das Meer friedlich ist.
Wenn Sie nachforschen, stimmt das leider nicht. Das Wetter kann sich sehr schnell ändern und Schiffwracks, die man zur Erinnerung und als Touristenattraktion liegen gelassen hat zeugen von der Gefährlichkeit der See.
Lesen Sie Geschichten von untergegangenen oder gestrandeten Schiffen. Sie finden diese Informationen häufig auf Schautafeln, die an den Parkplätzen aufgestellt wurden.
 Leichter Zugang zu einer anderen Attraktion - einem Schiffwrack
Wir wollten einen richtigen Sturm beobachten, zum Glück der noch aktiven Fischer kam aber keiner auf.
In Britisch Kolumbien gibt es ein bekanntes Hotel von dem aus man die tobenden Stürme in aller Bequemlichkeit beobachten kann.
Da würden wir auch gern einige Nächte zubringen. Anstelle dessen sind wir abends hier in Port au Choix an den Strand gefahren und haben einen friedlichen Sonnenuntergang genossen. Sogar Einheimische kamen um dieses Schauspiel zu genießen.
 Eine bekannte Sehenswürdigkeit an der Westküste, genannt "The Arches"
 "The Arches"
 Friedliche Stimmung- Sonnenuntergang bei Port au Choix
Wir waren nie in der Hauptreisezeit in Neufundland - Labrador. Nur beim zweiten Besuch hatten wir die Fähre von Nova Scotia nach Port aux Basques gebucht. Wir haben uns über die Möglichkeiten von Unterkünften informiert, wollten aber jeglichen Stress vermeiden und frei und ungebunden sein. Daher keinerlei weiteren Buchungen oder Festlegungen. Das war im Juni und auf der Insel Neufundland richtig.
In Labrador ist das nicht unbedingt zu empfehlen.
 Auf einer Hauptverkehrsstraße
Wir haben die Feststellung gemacht, dass die Bewohner der Provinz Neufundland - Labrador grundehrliche Menschen sind. Das wurde uns auch immer wieder bestätigt. Motorschlitten lässt man mit Zündschlüssel am Straßenrand stehen, Haustüren werden nicht zugesperrt usw. In den Früstückspensionen wurde unsere Wäsche kostenlos gewaschen und wir wurden zu Essen eingeladen. All das macht einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis, wenn man die richtige Einstellung mitbringt.
 Ein kleiner Elch
Die Elche in Neufundland sind Immigranten. Sie kamen von Labrador. Heute gibt es zu viele. Sogar Naturschützer müssen das zugeben. Sie fressen zu viel und ihre Lieblingsspeise sind kleine und junge Bäume.
Deswegen gibt es jetzt mehr Lizenzen um diese Tiere zu jagen um ein besseres Gleichgewicht wieder herzustellen. Es fehlt an natürlichen Feinden dieser riesigen Tiere und die Autofahrer sind vorsichtiger geworden
Wundern Sie sich daher nicht, wenn in dieser Provinz Elchsuppe oder Karibu Burger angeboten werden. Das Fleisch soll sehr fettarm sein.
Wie Sie sehen wir fuhren auch vorsichtig und konnten anhalten um einige Bilder von dem Jungtier zu machen. Wir waren auf den Weg nach Norstead um eine nachgebaute Wikingersiedlung zu besuchen.
Unterwegs haben wir noch gute neufundländische Marmelade aus heimischen Beeren bei einem Hersteller gekauft. Lassen Sie sich diese einmal zum Frühstück servieren.
 Die Wikingersiedlung
Das Wetter war wieder einmal schlecht als wir bei den Wikingern in Norstead ankamen. Elizabeth musste mehre Lagen Kleidung anlegen und Sie sah wie eine Wurst kurz vor dem Platzen aus.
In den Häusern war es aber gemütlich warm und sie taute auf.
Die Wikinger waren alle sehr freundlich - und entsprachen keineswegs dem Eindruck, den mir einige Filme vermitteln wollten.
Wir durften Fladenbrot versuchen, allerdings keinen Met. Der war ihnen offensichtlich ausgegangen. Es war echt toll. Besuchen Sie unsere Sonderseite über diesen Besuch!
 Bei den Wikingern
 Bei den Wikingern
Danach fuhren wir nach St. Anthony und dort die vorbeiziehenden Eisberge zu beobachten. Leider war das Wetter wirklich scheußlich. Die Eisberge waren sicherlich ganz nah. Man konnte ihre Kälte spüren. Nur sehen konnte man sie wegen dem Nebel nicht.
Wir hätten einen Tag warten sollen, das war unser Fehler.
 An der "Iceberg Alley" in St. Anthony
|