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Im Urlaub gilt für mich Landschaft ist durch nichts zu ersetzen. Weiterhin ist es wichtig von freundlichen und unvoreingenommenen Menschen umgeben zu sein ohne dafür eine Unmenge bezahlen zu müssen.
In der kanadischen Provinz Neufundland - Labrador wurden all diese Erwartungen erfüllt.
Zwei unserer drei Reisen unternahmen wir in Juni und hatten überwiegend sehr schönes Wetter. Ein Wetterumschwung kann dort innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Sie körnen dies anhand einiger unsere Bilder sehen.
Auch die gefürchteten "Blackflies", schreckliche Stechmücken waren da noch nicht aktiv. Diese treiben nicht nur Menschen sondern auch Tiere fast zum Wahnsinn wenn sie hungrig sind, was immer der Fall ist.
Um Ihnen zusätzlich zu den Schilderungen in unserem Internet - Reiseführer schnell Eindrücke und Impressionen zu vermitteln, zeigen wir hier eine Reihe von Landschaftsaufnahmen ohne immer genau sagen zu können wo diese gemacht wurden. Wir wollen Ihnen nur einen etwas besseren Einblick verschaffen was Sie erwartet.
Viele Aufnahmen wurden mit unserer ersten digitalen Kamera, einer Agfa, gemacht. Nachdem ich eine neue bekommen hatte wurde diese von Elizabeth benutzt. Inzwischen hat sie aber auch eine modernere, die nur einen Bruchteil gekostet hat.
 Ankunft in Port aux Basques
Bei unserer ersten Reise landeten wir im Flughafen von Deer Lake. Das war eine reine Geschäftsreise im März. Wir hatten ein Angebot aus Deutschland bei der Vermarktung von luxuriösen Ferienhäusern im "Humber Valley Resort". zu helfen.
Wir waren von allem so beindruckt, dass wir in gleichen Jahr zurückkamen. Wir sahen es als notwendig an Investoren besser davon zu überzeugen, wie schön diese Provinz wirklich ist und was man hier alles tun kann.
Wir fuhren mit dem eigenen Auto und benutzten die Fähre von North Sidney in Nova Scotia nach Port aux Basques in Neufundland.
Port aux Basques liegt in der Tourismusregion "Western Region". Wir benutzen diese Regionen auch in unserem detaillierten Reiseführer. Die einzige Ausnahme ist, dass wir alles was in Labrador liegt Labrador zuordnen. Das macht für mich mehr Sinn.
 Die offizielle Karte der "Western Region"
 Port aux Basques
Direkt nach der Ankunft fuhren wir entlang der Südküste der Insel nach Rose Blanche wo die Straße endet. Natürlich hielten wir unterwegs an um Eindrücke zu sammeln und Bilder zu machen.
Sie können von dort aus nur noch laufen oder mit einem Boot weiterreisen. Sie sollten dann aber ausreichend Zeit haben und sich vorher genau informieren.
 Derartige Gärten sehen Sie gelegentlich entlang der Straße
Auf der Insel Neufundland können nur bestimmte Teile für Ackerbau und Viehzucht genutzt werden. Vieles wird vom Festland, speziell von Nova Scotia, importiert.
Das Anlegen kleiner Gärten ist oft nicht nur ein Hobby sondern auch eine Notwendigkeit um frisches Gemüse oder Obst auf den Tisch zu bringen.
Das Wetter war kalt und unfreundlich. Wir beschlossen etwa zu essen und nach einer Unterkunft zu fragen. Deshalb hielten wir bei dem ersten Restaurant an, das wir sahen.
 Die Südküste der Insel Neufundland
 Hier lernten wir Gastfreundschaft kennen!
Wir bekamen ein sehr gut zubereitetes deftiges Essen zu einem sehr moderaten Preis. Elizabeth entdeckte sofort Volkskunst, die sie an Dinge erinnerte, die sie im Erzgebirge gesehen hatte.
 Volkskunst
Wir kamen ins Gespräch mit der Wirtin und ihren Kindern. Sie telefonierte herum um für uns eine Frühstückspension zu reservieren und die Kinder zeigten und Bilder, die sie gemacht hatten und erzählten uns kleine Geschichten.
Ich konnte noch alles verstehen - später wurde das anders!
 Unsere Unterkunft - das Bild wurde am folgenden Tag aufgenommen
Bei Sonnenschein sah alles sofort viel freundlicher aus und der Gastgeber der Pension gab und Ratschläge, was wir hier sehen sollten.
 Rose Blanche
Neufundland war immer bekannt für Fischerei. Diese ist aufgrund der Überfischung und Quotenbeschränkung stark zurückgegangen. Eine schlechte Publizität hat Neufundland durch das Töten der Robbenbabies erlangt.
Nachdem ich mich darüber selbst nicht informieren konnte, sage ich dazu nicht viel. Nur falls kein Markt für die Felle da wäre würde das Abschlachten sicherlich zurückgehen. Robbenfleisch - nicht von Babies - dient aber auch zum Verzehr.
Sicherlich kann man über die Tötungsart streiten. Ich habe aber auch in Deutschland gesehen wie frisch gefangene Forellen mit durch einen Schlag mit einem Holzstück "getötet" und sofort ausgenommen wurden. Gleiches Recht für alle!
 Rose Blanche Leuchtturm
Es war klar, dass wir den Leuchtturm besuchten obwohl das Wetter schon wieder trüb wurde. Er ist eine Touristenattraktion und wurde als Teil einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme renoviert. Er ist nicht mehr in Betrieb.
 Rose Blanche Leuchturm
 Niemand da
Wir wollten gern einmal mit einem Fischer auf eine Fangtour gehen. Aus versicherungstechnischen Gründen wurde das leider immer abgelehnt.
Durch den schnellen Wechsel des Wetters ist es leicht möglich, dass man in gefährliche Situationen geraten kann.
Bevor wir wieder nach Neufundland fahren werden wir uns nochmals genauer erkundigen, wie das möglich ist.
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