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Die Verpflegung, also essen und trinken, ist ein wichtiger Bestandteil einer Urlaubsreise. Unverträgliche Nahrung, einseitige Kost, unhygienische Verhältnisse könen einen den ganzen Spaß daran verderben.
Neufundland und Labrador wurden zum Glück noch nicht vom Massentourismus erfasst und ein Gast wird noch als solcher behandelt.
Leider, verbreiten vor allen Leute, die noch nie dort gewesen sind Schauermärchen.
Wir wollen diese entkräften und geben Ihnen daher einen kleinen Einblick wie wir die neufundländische Gastronomie beurteilen und was wir gelernt haben.
Abgesehen von wenigen, größeren Orten wird in Neufundland - Labrador Hausmannskost angeboten, die aber sehr gut zu bereitet wird und das Reisebudget nicht sehr belastet.
Unser erster Besuch der Insel Neufundland dauerte nur wenige Tage. Wir hatten einen Vertrag bekommen zu helfen Luxusbungalows in der Nähe von Corner Brook zu verkaufen.
Unterbringung und Verpflegung waren einmalig gut. Das Essen und die Getränke waren vom Feinsten und dazu noch kostenlos. Normalerweise vermeiden wir aber derartige Luxusherbergen.
 Das Speisezimmer mit wunderbaren Ausblick. Diesmal gab es ein Buffet.
Offensichtlich gab es einige Zeit später irgendwelche Unstimmigkeiten zwischen den Hauptvertragspartnern aus Kanada und Deutschland und wir konnten dieses Projekt nicht mehr weiter verfolgen.
Wir waren aber schon nach den wenigen Tagen In Neufundland und die gastfreundlichen Menschen verliebt und kamen einige Monate später mit dem eigenen Auto zurück.
 Eines der typischen Restaurants, das wir besuchten
In Neufundland, besonders aber in Labrador müssen viele Nahrungsmittel eingeführt werden. Durch eine drastische Beschränkung der Fangquoten aufgrund der reduzierten Fischbestände ist das Angebot dieser Nahrungsmittel auch teurer geworden.
Bitte verstehen Sie auch, dass in einem Land, das größer als Deutschland ist nur etwa 550 000 Einwohner hat nicht jeder Ort eine große Auswahl an Restaurants bieten kann.
Die meisten davon können nicht das ganze Jahr vom Fremdenverkehr leben und müssen sich deshalb darauf konzentrieren, das anzubieten, was auch die Einheimischen wollen, d.h. in vielen Fällen gute Hausmannskost.
 Paniertes Schweinekotelet mit Beilagen für mich
Ich persönlich bin kein großer Fischesser - Elizabeth, meine Frau dagegen liebt alles was aus dem Wasser kommt.
Sie hatte Fischsuppe, kleine Fische, Stücke von großen Fischen, Hummer aber keine Muscheln, da sie einmal nach deren Verzehr in Ontario sehr krank wurde.
Ich muss den meisten neufundländischen Köchinnen und Köchen ein dickes Lob aussprechen. Ich war immer zufrieden und alles war frisch zubereitet und schmeckte hervorragend. Keine verbrannten Pommes Frittes, keine zähen Koteletts, alles appetitlich angerichtet - aber einfach.
Bier wurde nicht überall serviert. Elizabeth konnte aber einige Flaschen nebenan in einem Geschäft kaufen und die Bedienung hat mir das Bier in einer großen Kaffeetasse serviert, damit niemand dieses schlimme Vergehen gegen das Gesetz wahrnehmen konnte.
 Wir waren mehrfach hier im "Old Loft" Restaurant in Woody Point
 Ein Teil der Speisekarte
Wenn immer Sie an der Westküste der Insel Neufundland sind besuchen Sie Woody Point und genießen Sie in diesen historischen Restaurant ein typisch neufundländisches Essen. Die Preise sind sehr moderat und Sie können im Untergeschoß geschmackvolle Geschenke kaufen.
Während wir dort unser Mittagessen genossen gefiel uns die nicht zu laut gespielte Musik und natürlich kauften wir die entsprechende CD.
 Ein "Jungle Jim's Restaurant"
Es gibt neben Mac Donald's auch andere Restaurantketten in der Provinz Neufundland - Labrador. In "Jungle Jim's". sind wir zweimal gewesen. Einmal in St. John's und einmal in Deer Lake.
Wir waren recht zufrieden. Ich hatte ein Nudelgericht und Elizabeth etwas mexikanisches.
Falls Sie Kinder dabei haben machen Sie denen eine Freude und besuchen Sie eines dieser Restaurants. Leider gibt es die bei uns noch nicht.
Benutzen Sie das Internet um mehr über "Jungle Jim's" zu erfahren.
 Ein anderes Restaurant in dem wir mehrfach waren
Elizabeth schwärmt noch immer von der "Clam chowder", die sie dort im "Anchor Cafe" hatte. Wir kamen sehr spät dort an, da wir vorher den Sonnenuntergang beobachtet hatten. Nur um uns zu bewirten blieben sie länger offen.
In Deutschland habe ich derartiges noch nie erlebt! Besonders nicht im Osten. Leider!
 In einem Restaurant in Labrador City
 Hier wurde gesunde Kost angeboten
Ich hatte "Spare Ribs", was Elizabeth auswählte habe ich vergessen. Sicherlich etwas gesundes.
Normalerweise sind in Ontario die Portionen für mich immer viel zu groß. Das finde ich in Deutschland besser. Lieber etwas weniger viel und dafür gut zubereitet.
In Labrador City hatten wir sogar ein chinesisches Abendessen. Das Angebot ist also nicht nur einseitig. Man muss ich nur etwas informieren.
 "Spare Ribs" in Labrador City
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