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Auf unserer zweiten Reise in die Provinz Neufundland - Labrador bereisten wir nur die Insel Neufundland. Elizabeth wollte zwar auch einen Abstecher nach Labrador machen, was durch eine andere Fähre von der Westküste der Insel aus leicht möglich ist. Ich lehnte das aber ab weil wir schon nicht genügenz Zeit für Neufundland hatten. Elizabeth musste ja zurück zu ihrer Arbeit.
Deshalb entschieden wir uns auch am Ende unserer Tour durch Neufundland mit der Fähre von Argentia nach North Sidney zurückzukehren, was uns viel Zeit und Kilometer an Autofahren sparen würde. Das war sicherlich eine gute Entscheidung, obwohl ich mich nicht auf eine weitere und diesmal längere "Kreuzfahrt" freute.
 Es war wieder trüb als wir uns in Argentia einschifften
Wir hatten eine wunderbare Zeit mit vielen unvergesslichen Erlebnissen hinter uns und beschlossen im nächsten Jahr auch Labrador zu besuchen.
Wir hielten uns an diesen Beschluss und sind froh darüber.
Leider hatten wir keine Kabine gebucht. Das war ein Fehler; denn die Fahrt dauerte ewig und es gab nichts an Bord zu tun was mich wirklich interessierte. Meinen Laptop hatte ich im Auto vergessen, so konnte ich nicht einmal arbeiten. Das Wetter war leider auch wieder trüb. Mein Bedarf an Kreuzfahrten war danach gedeckt.
 Wir hatten leider keine Kabine gebucht
Am Oberdeck hielt sich fast niemand auf und man konnte auch fast nichts sehen. Nicht einmal Raucher konnte ich entdecken, wenn ich mich herauf wagte. Sonst schrecken die ja vor nichts zurück um ihren Laster fröhnen zu können. Nicht einmal junge Mädchen, die zum rauchen raus gehen müssen und dann von eurpäischen Besuchern als leichte Mädchen angesehen werden. Inzwischen hat man aber zum Glück auch in Europa den ausgeübten Terror durch Raucher eingeschrünkt. Von Kanada lernen heißt gesünder leben! Allerdings mit großen Einschränkungen. Nicht alles was gesund ist. schmeckt gut.
 Ein einsamer Passagier auf dem Oberdeck
Natürlich habe ich mir alles was zugänglich war auf der Fähre angesehen. Laufen war manchmal für mich schwierig, da ich mich noch nicht an die Bewegungen des Bootes gewöhnt hatte. Das ging aber anderen Passagieren genauso.
Auf meiner Exkursion habe ich einen sehr schönen und ruhigen Raum mit komfortablen Sesseln entdeckt. Ich wunderte mich zwar, dass niemand da war.und machte es mir bequem. Später lernte ich, dass man sich hier nur aufhalten durfte, wenn man ein anderes "Ticket" hatte. Da war es aber bereits zu spät. Niemand konnte mir mehr den Schlaf den ich gehabt hatte rauben.
 Eine Alternative zu einer Kabine
Wir kamen ziemlich kaputt in North Sidney an. Wir beschlossen bei der nächsten längeren Reise mit einer Fähre eine Kabine zu mieten. Leider konnten wir dieses Versprechen nicht einlösen als wir von Goose Bay in Labrador mit der Fähre nach Cartwright in Labrador fuhren. Darüber berichte ich später.
Wir nachten uns also auf den Heimweg. Zum Glück hatten wir wieder sehr schönes Wetter und kamen zügig voran. Jeder fuhr sehr anständig und diszipliniert - nicht so verrückt wie auf den Fernstraßen um Toronto herum.
Als wir Nova Scotia verlassen hatten kehrten wir zum Mittagessen in einem deutschen Restaurant ein.
Ich hatte mir ein riesiges Schnitzel mit Bratwurst und Pommes Frittes bestellt, Dazu ein Weißbier. Elizabeth etwas Vegetarisches was ihr auch gut schmeckte.
Mein Sohn hatte mir den Platz empfohlen.
 Ein deutsches Essen in New Brunswick im Schnitzelhaus
 Eine gute Empfehlung nach vielen Tagen kanadischer Küche
Es ist unglaublich wie groß Kanada ist. Man merkt das erst, wenn man hier reist. Trotz Geschwindigkeitsbegrenzungen kommt man gut voran, da es nur wenige Staus gibt.
Ohne Probleme erreichten wir Quebec, wo wir auf dem Parkplatz einer Raststätte Motorradfahrer trafen.
 Mein Traum vom Reisen - bevor ich meinen letzten Unfall hatte
In Nordamerika dürfen die Lastwagen und Busse genau so schnell wie die Autos fahren. Meistes sind sie sogar schneller.
Ich liebe es überhaupt nicht, wenn ein LKW nur wenige Meter hinter mir herdonnert. Manchmal ist deren technischer Zustand auch nicht der beste. Es kommt immer wieder vor, dass sich eines der Räder löst und Unheil anrichtet. Ich gebe dann Gas um den Koloss abzuhängen.
 Auf einer kanadischen "Autobahn"
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