Im benachbarten "Sainte-Marie among the Hurons" wirkten zwischen 1639 und 1649 jesuitische Missionare. Sie waren mit Ihrer Arbeit bei den hier ansässigen Wendat oder Huronen, wie sie von den Franzosen genannt wurden, recht erfolgreich. Die Huronen gehörten zum Volk der Irokesen.
Die Irokesen bekamen die natürlichen Feinde der "Schwarzröcke" und ihrer Anhänger. Sie wurden für viele Krankheiten verantwortlich gemacht und der Druck auf die Missionsstation wurde immer größer. Auch die notwendige Verbindung nach Quebec konnte fast nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Senecca, Onondaga, Cayuga, Oneida und die Mohawk - alles Stämme, die zum Volk der Irokesen gehörten, machten diese Reisen fast unmöglich.
Bevor die Missionsstation aufgegeben werden musste, wurden einige der Jesuiten sowie einige ihrer Helfer von den Irokesen, zum Teil unter schrecklichen Foltern, getötet.
Im Gedenken an diese Märtyrer wurde 1925 die heutige Kirche auf einem Hügel gebaut.
Eine sehr ausführliche Beschreibung von J.G. Shaw in englischer Sprache finden Sie unter dem Titel "The Story of Martyr's Shrine"
hier.