Die Präsentation der zahlreichen Gruppen aus Kanada und den USA war schon recht beeindruckend und erregte entsprechenden Beifall. Ich war überrascht, wie viele Frauen, Mädchen und Kinder mit Begeisterung in den verschieden "Bands" mitspielten. Leider war ich zu ungeduldig und hatte meinen guten Platz, den ich ganz vorne hatte, aufgegeben. Plötzlich war alles verstellt und ich mußte um das ganze Feld herumlaufen um wenigstens eineiig Bilder machen zu können. Leider habe ich das Gewicht, das ich dabei verlor, inzwischen wieder zugenommen.
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 Abmarsch einer Gruppe |
 Ein lang gehütetes Geheimnis wird gelüftet | Nach der Eröffnungszeremonie begannen dann die Wettspiele. Ich hatte und habe auch heute noch keine genaue Kenntnis auf was man da im einzelnen zu achten hat und worauf es ankommt. Ich wollte meinen Spaß haben und den hatte ich auch. Ich verfolgte eine Demonstration schottischer Schäferhunde. Anstelle von Schafen wurden Gänse benutzt. Dies wurden mehrfach von den jungen, übereifrigen Hunden über den Haufen gerannt. Offensichtlich waren die Gänse das aber gewohnt und taten weiterhin das was von Ihnen verlangt wurde und liesen sich herumtreiben. Bei dem Werfen von schweren Gewichten konnte ich endlich das lang gehütete Geheimnis lüften, was nordamerikanische "Schotten" unter Ihren Röcken tragen. Wir sind halt fortschrittlicher. Im Film "Braveheart" war das noch anders.
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Es ist sicherlich empfehlenswert, sich vor dem Besuch der Festspiele, über die Regeln der einzelnen Sportarten zu informieren, falls man diese ernsthaft verfolgen will. Ansonsten geht es Ihnen wie den Amerikanern beim Zuschauen von Fußballspielen. Da wurden Baumstämme aufgegriffen und durch die Luft gewirbelt, Säcke in Schafform mußten geworfen werden, wobei sich auch örtliche und politische Vertreter präsentieren durften und einiges mehr. Ich habe all das nicht kontinuierlich verfolgt, sondern bin herumgelaufen, habe einige Bekannte begrüßt und mir das allgemeine Treiben angesehen. |
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Wie bereits mehrfach in unserem Reiseführer gesagt ist der Ausschank alkoholischer Getränke in Ontario strengen Regeln unterworfen. Ich hatte Durst und kaufte mir in dem eingezäunten und kontrollierten Gelände ein eiskaltes Bier. Viele Besucher und auch Teilnehmer hatten offensichtlich das gleiche Bedürfnis. Ich mußte mich erst anstellen um Biermarken zu kaufen und dann nochmals um mein Bier in einem Plastikbecher zu bekommen. Großer Andrang herrschte auch beim Verkauf der hier so beliebten Hamburger und "Hot Dogs". Ich stehe darauf weniger und habe mich mit dem Bier begnügt. Andere Länder, andere Sitten. Dem Durschnitsskanadier geht es sicherlich ähnlich beim Anblick einer gegrillten Schweinshaxe. |
Mit meinem Bier und schon recht müde vom Herumlaufen verzog ich mich in das große Zelt, das sich im "Bierbereich" befand. Zwei der Aussteller spielten dort schottische und irische Weisen. Gelegentlich wiesen sie darauf hin, dass man ihre Musik auch in einem der Verkaufsstände erwerben kann. Ich hatte bereits eine CD von dem irischen Musiker und blieb sitzen. Es kamen immer mehr müde Besucher und die Sitzplätze wurden rar. Kinder begannen nach der Musik zu tanzen. Es war einfach schön. Mein Bier war schon lange getrunken und ich hatte zu entscheiden - mehr Bier und danach zu stehen oder kein Bier und sitzen zu bleiben. Ich schloß einen Kompromiss, blieb noch eine halbe Stunden sitzen und ging dann heim um dort mein Bier zu trinken und was "richtiges", also etwas bayrisches zu essen. Ich werde nächstes Jahr wiederkommen und bringe dann auch meinen "Camcorder" mit. | |
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