Manchmal wundere ich mich ob es in Schottland noch Schotten gibt; denn hier stößt man überall auf Mitglieder dieses, nach meiner Ansicht, sehr freundlichen, Volksstammes. Man findet hier sogar Schotten schwarzer Hautfarbe oder mit asiatischen Gesichtszügen. Vielleicht handelt es sich dabei aber nur um Fans. Wir mögen sie aber alle.
Die eintägigen "Loch Sloy" Festspiele fanden alljählich in Fort Erie in der Provinz Ontario statt. Ich lernte, dass dies die zweit größten "Highland Games" in Nordamerika sind.
Es lohnt sich bereits am Morgen zu kommen. Es gibt zwar noch nicht sehr viel zum Essen und Trinken, man kann aber den einzelnen Gruppen und Familien zusehen. Da wird überall geübt, die Verkaufsstände werden aufgebaut oder man macht es sich einfach bequem.
Zu meiner Freude stellte ich etwas später fest, dass sich einige irische Teilnehmer dem Fest angeschlossen hatten.
Leider wurde inzwischen dieses ereignis in Fort Erie eingestellt. Alles war umsonsts und keine Stadt kann sich so etwas leisten. Ein mehrtägiges Festspiel, bei dem die Besucher über Nacht bleiben und etwas Geld im Ort lassen wöre sicher eine bessere Lösung.
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 Einzug der Bands bei der Eröffnung der Festspiele |
Mir wurde es überhaupt nicht langweilig. Allein den Kinder zuzusehen war eine Freude. Sie spielten und hatten Spaß ohne das übliche Gekreische. das normalerweise benutzt wird um etwas durchzusetzen.
Natürlich wurde ich sehr schnell hungrig und durstig.
Während man an anderen Ständen noch fleißig aufbaute, konnte man in dem Zelt einer Kirchengruppe bereits wirklich köstlichen Tee mit schottischen Gebäck bekommen.
Alles wurde liebevoll in echten Porzellangeschirr serviert. Mir haben hier zum ersten Mal die selbstgemachten "Scones" mit hausgemachter Erdbeermarmelade geschmeckt.
In den englischen Krimis von M.C. Beaton, werden diese bei jeder Gelegenheit angeboten und ich war neugierig und wollte diese nochmals versuchen.
Das erste Mal war ich sehr enttäuscht davon. Diesmals nicht! |
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 Hier servierte eine Kirchengruppe Tee und schottische "Scones"
 Man konnte hier sogar schottische Artikel kaufen |
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Leider hatte ich meinen neuen "Camcorder" zu dieser Zeit noch nicht. Es häte mir viel Spaß gemacht einige der Szenen zu filmen.
Immer neue Gruppen, darunter viele von der Polizei, kamen an und machten sich für ihren Auftritt fertig. Mit elektronischen Meßgeräten wurden die Dudelsäcke der übenden Musiker auf den korrekten Luftdurchsatz gemessen und korrigiert.
Zumindest habe ich das so interpretiert.
Langsam kamen immer mehr Besucher und man begann Hamburger und "Hotdogs" zu grillen.
Später gabe es dann auch eiskaltes Bier in Plastikbechern. Ich sagte mir lieber Bier in Plastikbechern als kein Bier.
Man darf das Bier auch nur in einem einzäunten Gebiet trinken und es ist nicht erlaubt es mitzunehmen. Nur in sich selbst darf man es wegtragen.
Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt und verzichte daher oft auf ein Bier, da mir die ganze Anstellerei danach auch nicht gefällt. |
 Hier gibt es Bier ...
 ...und hier werden die dazugehörigen kanadischen Spezialitäten zubereitet
 Eine irische Gruppe beim üben
Es wurde noch immer noch überall geübt und noch mehr Besucher trafen ein. Sie wolten offensichtlich der offiziellen Eröffnung beiwohnen. |
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 Hier haben auch die Frauen die Röcke an. |
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