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Die Orte Labrador City und Wabush werden unter dem Namen "Labrador West" zusammengefasst.
Labrador City und Wabush wurden in den frühen 60-iger Jahren des 20. Jahrhunderts gegründet, da hier, mitten in der Wildnis, reiche Eisenerzvorkommen entdeckt wurden und natürlich Wohnraum und eine entsprechende Infrastruktur für die einzustellenden Mitarbeiter benötigt wurde.
Bitte lassen Sie sich durch diese Aussage nicht abschrecken. Es erwartet Sie kein schmutziges Industriezentrum mit schlechter Lebensqualitätt. Labrador City hat etwa 9100 Einwohner und das nahe gelegene Wabush etwa 2300.
 Besuchen Sie als Erstes das Informationszentrum
Sie erhalten dort sehr freundliche Hilfe, wenn Sie Fragen haben und man berät Sie auch bei der Auswahl einer Unterkunft, falls Sie noch keine gebucht haben sollten. Es gibt Hotels und Privatpensionen. Wir waren mit beiden sehr zufrieden. Frühstückspensionen sind preiswerter und haben den Vorteil, dass Sie mit großer Wahrscheinlichkeit viel mehr über den jeweiligen Ort und das Land lernen. Sie sind ja nicht nur hier um Bäume zu zählen!
 Das Wabush Hotel
In obigen Hotel verbrachten wir die erste Nacht. Es gab chinesische Küche und wir genossen es.
 Labrador City
Labrador West lebt von den zwei Eisenerzminen. Das Erz wird im Tagebau gewonnen. Sollten die Minen in etwa 50 Jahren ausgebeutet sein oder die jeweilige Geschäftsführung entscheiden die Unternehmen zu schließen, wird die Stadt sehr schnell sterben. Leider gibt es noch keine Alternativen, die ein Weiterbestehen garantieren.
Heute finden Sie hier fast alles, was man für das tägliche Leben braucht. Trotz der langen Transportwege sind die Preise mit denen vergleichbar, die im dicht besiedelten Teil des Landes verlangt werden.
Das Einkommen der Bewohner scheint recht gut zu sein und wie überall in dieser Provinz sind die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit. Das allein ist schon ein Grund hierher zu kommen.
 Sie müssen hier nicht hungern
Das angebotene Essen ist reichlich und es hat uns immer gut geschmeckt. Auch hier ist das Rauchen in Gaststätten nicht erlaubt. Wir finden das sehr gut.
Für die Freizeitgestaltung sorgt vor allem die Natur. Fischen, angeln, jagen, Golf spielen, wandern sind bei jedermann hier beliebt. Einen oder mehrere Motorschlitten zu besitzen ist aufgrund der langen und sehr schneereichen Winter schon fast eine Notwendigkeit und kein Luxus mehr. Die Kinder bekommen oft ein derartiges Gerät als Weihnachtsgeschenk um damit zur Schule fahren zu können. Skilangläufer finden hier sicherlich auch ein Paradies.
 Natur - eine Hauptattraktion
Wir bereits gesagt, wir haben in Labrador West sowohl in einem Hotel als auch in einer Frühstückspension übernachtet. Als wir relativ spät ankamen lernten wir, dass hier gerade eine größere Konferenz stattfand und dass fast alles ausgebucht war. Man fand für uns ein Zimmer im Wabush Hotel. Alles war sehr gut aber wir waren dennoch froh als uns am folgenden Tag ein preiswerteres "B & B" empfohlen wurde.
 Die Stadt ist eingebettet in Wildnis
Unsere Gastfamilie, Rose und Don Dinn, behandelte uns wie alte Freunde. Rose machte jeden Abend mit Elizabeth eine etwa 2-stündige Wanderung. Ich konnte nicht daran teilnehmen, da mir mein Knie wieder Probleme bereitete. So arbeitete ich am Computer oder ließ mich zu einem Bier einladen.
Labrador West ist von unberührter Wildnis umgeben. Wir raten Ihnen, keine größe Wandertouren darin zu unternehmen ohne sich vorher genauestens zu informieren. Sie wären nicht der erste, der das mit dem Leben bezahlt. Es gibt vielerlei Gefahren. Die "putzigen" Bären sind eine davon. Lesen Sie unsere Webseite, wie man sich bei einer derartigen Begegnung verhalten soll. Wir mussten das allerdings zum Glück noch nie in der Praxis ausprobieren.
Obiges Bild hat Elizabeth gemacht als sie mit Rose unterwegs war. Es handelt sich um Mineralien, die von weitem wie Schnee aussehen.
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