Gros Morne, ein Naturwunder in Neufundland, Kanada
Teil 1
Vielen Dank an MapArt für die Benutzung dieser Karte
Der Nationalpark "Gros Morne" allein ist einen ganzen Urlaub wert, falls Sie ein Naturliebhaber sind, gerne wandern und einmal richtig abschalten wollen. Ich glaube drei Wochen würden sehr schnell vergehen. Vielleicht tun wir das noch. Selbst mit meiner Knieverletzung, die mich bis jetzt jedes mal dazu zwang auf größere Wanderungen zu verzichten wäre ich sicherlich jeden Tag aktiv. Elizabeth, meine Frau, hat sich inzwischen mit einem Kajak vertraut gemacht und wir sind nun für das Wasserwandern vorbereitet.
Bei unserem letzten Besuch unternahm Elizabeth einige kleine, ungefährliche Touren zu Fuß ohne mich. Sie finden die entsprechenden Berichte in unserem Reiseführer.
Sicherlich bin ich nicht der einzige, dem das Laufen schwer fällt und der trotzdem unvergessliche Eindrücke aus dem Gros Morne Nationalpark mit nach Hause nehmen will.
Nicht ohne Grund wurde dieser 1987 wurde dieser Park von der UNESCO zur "Naturerbestätte" erklärt.
Wie Sie sehen werden, kann man auch mit dem Auto auf dem recht gut ausgebauten Straßennetz sehr vieles sehen und erforschen.
Öffnungszeit der Besucherzentren:
17. Mai bis 14. Oktober
Öffnungszeit der Camping Plätze:
Trout River: 14. Juni bis 16. September Lomond: 17. Mai bis 14. Oktober Green Point: durchgehend Berry Hill: 21. June bis 9. September (nur bestimmte Bereiche))
1. Juli bis 2. September (voll geöffnet) Shallow Bay: 14. Juni bis 20. Juni (Selbstregistrierung)
21. Juni bis 2. September (voll geöffnet)
3. September bis 16. September (Selbstregistrierung)
Gruppen-Camping von Mitte Juni bis Mitte Oktober
Das "Discovery Centre" bei Woody Point im Gros Morne Nationalpark
Beim Besucherzentrum in Woody Point
Wir empfehlen Ihnen dringend als erstes eines der beiden Besucherzentren aufzusuchen um sich umfangreich informieren und beraten zu lassen.
Eines ist in einer sehr reizvollen Landschaft bei Woody Point gelegen.
Das andere finden Sie am Highway 430 bei der Abzweigung nach Norris Point.
Vergessen Sie nicht sich einen Besucherpass zu kaufen. Er schließt sehr vieles mit ein. Lassen Sie sich die einzelnen Programme erläutern. Sie reichen von Führungen bis hin zu unterhaltsamen Abendveranstaltungen. Sogar Lagerfeuer mit Musikdarbietungen gehören dazu. Stellen Sie sich dabei auf ein internationales Publikum ein!
Für andere Unternehmungen fallen Extragebühren an, die sich aber im Rahmen halten. Dazu gehören Bootstouren, die Sie sowohl mit der Geschichte der jeweiligen Region als auch mit der Tierwelt und geologischen Eigenheiten vertraut machen.
Lesen Sie die kostenlose Broschüre "Gros Morne, National Park of Canada" aufmerksam. Sie enthält wertvolle Hinweise.
Falls Sie ein echter Abenteurer sind und planen in einer mehrtägigen Tour Teile des Nationalparks zu erforschen benötigen Sie dafür eine spezielle Genehmigung.
Sie müssen bestimmte Kenntnisse nachweisen und auch die richtige Ausrüstung haben.
Fahren Sie immer sehr vorsichtig. Besonders am Abend un am Morgen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass die Elche wissen, wie gefährlich ein Auto oder ein Motorrad sein kann. Meistens ziehen diese riesigen Tiere bei einem Zusammenstoß zwar den Kürzeren, aber meistens geht es auch für das Fahrzeug und deren Insassen nicht glimpflich aus.
Dieses Zeichen sollte man beachten!
Bitte nicht nur die Gegend anschauen - auch auf Elche aufpassen!
Studieren Sie sich die Unfallstatistiken, die Sie hier häufig am Straßenrand sehen.
Ein typischer Fischerei-Hafen
Sicherlich hilft man Ihnen in den Besucherzentren auch dabei eine geeignete Unterkunft zu finden.
Wir haben überwiegend in Frühstückspensionen (B & B) übernachtet und dabei nie eine schlechte Erfahrung gemacht.
Im Gebiet des Gros Morne Nationalparks liegen viele Orte, die wir in unserem Internet-Reiseführer beschrieben haben. Wir sind sicher, dass diese Beschreibungen eine Hilfe bei der Auswahl darstellen können.
Erwarten Sie bitte kein großartiges Nachtleben mit Bars und dergleichen. Nehmen Sie sich einige Bücher mit und schalten Sie mal ab. Das ist vom Erholungswert höher einzustufen.
Unterhalten Sie sich mit Ihren Gastgebern, falls die Sprache kein Hindernis darstellt.
Wir waren meistens so müde, dass wir nicht einmal den fast immer vorhandenen Fernseher eingeschaltet haben. Wir schliefen auch ohne diesen sehr gut.