Wie bereits gesagt haben die Engländer und ihre Verbündete, zu denen auch viele Ureinwohner zählten, versucht im Jahr 1814 das von den Amerikaner besetzte Fort zurück zu erobern.
Dieser fehlgeschlagenen Versuch, der sehr viele Menschenleben forderte wird seit einigen Jahren an einem Wochenende im August nachgespielt. Dabei findet das Hauptereignis am Samstag Abend um 8 Uhr statt.
Der Besuch des ganzen Spektakels war bislang immer kostenlos. Nur der Eintritt in das Fort musste bezahlt werden. Kommen Sie bitte schon am Nachmittag, obwohl der Versuch das Fort einzunehmen erst, wie bereits gesagt, am Abend beginnt. Gehen Sie durch das Zeltlager der beiden "Kriegsgegner", sehen
Sie mit welcher Liebe diese daran arbeiten das Ereignis zu einem Erfolg zu machen, erleben Sie die Freundlichkeit und die Bereitschaft auf alle Fragen zu antworten. Holen Sie sich Appetit durch Herumlaufen und die Gerüche der über offenem Feuer zubereiteten Mahlzeiten.
In Gedenken an die vielen Gefallenen auf beiden Seiten
Militärmusik umrahmte die Gedenkfeier zu der neben den Familien der Teilnehmer überraschend viele Besucher erschienen. Viele davon waren aber offensichtlich Vertreter der politischen Parteien, der umliegenden Gemeinden und von Organisationen.
Immer wieder gefielen mir die historischen Trachten. Viele Frauen und Mädchen sehen darin weitaus attraktiver aus als in engen Jeans. Abwechslung ist halt immer gut.
Es war auch immer schön den Kindern zuzusehen, wenn diese überall sonst längst vergessene Spiele spielten.
Sonderbarerweise unterließen sie es hier sogar durch schrilles Gekreische Aufmerksamkeit erwecken zu wollen. Man merkte, dass sich die Eltern um ihren Nachwuchs mit viel Liebe kümmerten.
 In stummer Andacht
Nach Abschluß der Feierlichkeiten zogen die Uniformierten wieder ab und marschierten in die jeweiligen Zeltlager zurück.
Jede der beiden "feindlichen" Parteien hatte dafür einen eigenen Bereich. Sicherlich gabe es aber trotzdem auch gemeinsame Feiern.
Sehr viele der Kämpfer kamen mit der ganzen Familie. Einige hatten sogar ihre Haustiere dabei.
Auch alte Handwerkskunst wurde demonstriert und erklärt. Folgen Sie uns bei unseren Streifzug durch die beiden "feindlichen" Lager. Diese zu besuchen ist genau so interessant wie die nachgespielte Schlacht. |
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 Vor allem Teilnehmer kauften hier ein
Die Akteure sind alles Freiwillige aus Kanada und den USA. Sie sind bestrebt die Geschichte lebendig zu halten und dabei natürlich auch Spaß zu haben und Freunde zu treffen.
Alle Ausrüstung, wie Waffen, Kleidung, Munition, Reisekosten müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.
Am darauf folgenden Sonntag Morgen fand eine Gedenkdienst statt an dem die meisten "Soldaten" beider Parteien in voller Uniform teilnahmen.
Eine kurze aber inhaltsreiche Ansprache wurde von dieser Säule aus gehalten.
In Übereinstimmung mit den tatsächlichen historischen Ereignis wurde im Fort an den beiden Tagen die US-Flagge gehisst. Das hat sonderbarerweise bei einzelnen Kanadiern keine Zustimmung gefunden.
 Musik aus vergangener Zeit
Leider haben die verantwortlichen "Manager" für Tourismus offensichtlich noch nicht erkannt, welches Kleinod an Erlebnis hier geboten wird.
Entsprechend schlecht ist der Bekanntheitsgrad dieses Ereignisses. Wir empfehlen Ihnen auch dringend, ihre eigene Verpflegung mitzubringen, wenn Sie etwas zum Abendessen haben wollen.
Sie können sich aber durchaus interessante Literatur in dem Geschenkeladen kaufen. Es ist immer gut nachzulesen, was man alles gesehen hat und was man noch sehen sollte bevor man wieder die Heimreise antritt.
 Abzug der Truppen nach der Gedenkfeier |