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Edinburgh 1745 - der Kampf der Jakobiten gegen England
Ereignis in Fort Erie, Kanada - Reiseführer, Tourismus

Teil 2

Vor dem alten Fort wurden alte Tänze geübt. Offensichtlich war dies der Anfang des ersten Tanzkurses; denn zum Entsetzen des Tanzlehrers ging noch beinahe alles schief.
Als ich eine halbe Stunde später wieder vorbei schaute klappte alles schon viel besser. Zum Glück war ich kein Teilnehmer. Der Tanzkurs hätte abgebrochen werden müssen.
Natürlich bekommt man Hunger und Durst, wenn man stundenlang herumläuft. Einige der Teilnehmer haben Verkaufsstände aufgebaut.
Leider darf das selbst gekochte Essen aufgrund von "Bylaws" nicht verkauft oder angeboten werden. Man ist also auf das offizielle Restaurant angewiesen, wo es die typischen kanadischen "Schmankerln" gibt. Fragen Sie nicht nach einem Bier oder gar nach etwas stärkeren. Der Ausschank ist verboten. Ich wünsche mir die Schotten hätten 1746 gewonnen!

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Auf in den Kampf

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Vorher aber noch ein Tanzkurs

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Die Teilnehmer ziehen ab...

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und die englischen Soldaten kommen

um auf die Schotten zu schießen

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Natürlich lassen diese sich das nicht gefallen!

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Fertig zum Angriff - Nicht jeder der einen Rock anhat ist ein Mann

Ich suchte mir in dem Fort einen guten Platz aus von dem aus ich alles gut beobachten konnte. Leider wurde ich dann davon aus Sicherheitsgründen vertrieben. Mein Einwand, dass ich echte Bombenangriffe überlebt habe nutzte nichts.
Ich konnte aber trotzdem einige halbwegs brauchbare Aufnahmen mit dem bereits eingebauten Teleobjektiv meiner Kamera machen.
Es wurde immer aufrecht stehend gekämpft. Hinlegen und Deckung suchen war offensichtlich verboten. Es hätte nicht genügend Tote gegeben oder die Schlachten hätten viel länger gedauert, da die überwiegend verwendeten Musketen eine große Zielungenauigkeit hatten. Allerdings verursachten sie schreckliche Wunden. Die Bleikugel wurde beim Aufschlag platt gedrückt und rissen dadurch große Löcher im getroffenen Körper.

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Die wenigen Schotten gaben nicht auf

Natürlich wurden bei den echten Kämpfen auch Kanonen und Mörser eingesetzt. Die Kanonenkugeln waren einfache Eisenbälle ohne jegliche Füllung mit Sprengstoffen. Wenn ein entsprechendes Ziel getroffen wurde wurden Umstehende durch die entstehenden Splitter getötet oder verwundet. Die in Filmen gezeigten Explosionen sind eine Erfindung der Filmindustrie.
Die in Mörsern verwendeten Kugeln dagegen waren innen hohl, mit Sprengstoff und den notwendigen Spezialitäten gefällt, die notwendig sind um Gegner außer Gefecht zu setzen. Sie hatten einen Zünder. Diese Technik wurde nach meinen Informationen von einem gewissen Henry Schrapnell später verfeinert.

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Ein kleiner Besucher aus Deutschland
Ich war sehr verwundert als ich plötzlich jemanden neben mir in Deutsch reden hörte.
Es war ein kleiner. fünf Jahre alter Junge, der mit seinen Eltern hier war. Er konnte sich aber auch in englisch mit mir unterhalten.
Er war recht froh, dass seine Eltern durch reinen Zufall von dem Ereignis gehört hatten und mit ihm hierher kamen.
Die Dame aus China bestätigte ebenso, dass derartige Veranstaltungen durchaus attraktiv sind. Leider kam auch sie nur durch Zufall hierher.
Wenn man Touristen ins Land bringen will sollte man zumindest die Zielgruppe kenne und auf deren Erwartungen eingehen.
All die Freiwilligen, die derartige attraktive historischen Ereignisse nachspielen und viel Geld dafür ausgeben haben eine gewisse Unterstützung verdient.
Ich hoffe noch weitere derartige Ereignisse besuchen zu können um meinen Internet-Reisefüjhrer etwas aufzulockern.
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Eine Besucherin aus China



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