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Wenn immer Sie in Ontario die Georgian Bay in der Gegend um Midland herum besuchen, sollten Sie es auf gar keinen Fall versäumen Penetanguishene zu besuchen und an einer geführten Tour durch den "Discovery Harbour" teilzunehmen.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag vom 21. Mai bis 28 Juni
Alle Tage vom 29. Juni bis zum 2. September |
 Der Discovery Harbour in Penetanguishene |
 Unser Führer wird ermahnt | Alle Führer und alle, die hier das Leben eines kleinen britischen Marinestützpunktes demonstrieren, tragen historische Gewänder. Sehr viele sind Studenten oder Studentinnen, die hier eine recht unterhaltsame Beschäftigung gefunden haben. Alle waren sehr freundlich und hatten ein gutes Wissen. Hier im Bild wird der junge Mann, der uns führte, wegen unvorschriftsmäßiger Kleidung kritisiert. Das ganze wurde offensichtlich im Originalton der damaligen Zeit und mit starken englischen Akzent vorgetragen. Natürlich gehört das alles zur Show. Es war ein regnerischer Morgen und wir sahen am Anfang nicht viele Besucher. Das änderte sich aber recht schnell als die Führung begann. Wir hatten unter anderem Australier und Japaner in unserer Gruppe. Die Tour durch den Discovery Harbour beschränkt sich natürlich nicht nur auf den relativ kleinen Hafen. Es wird gezeigt, wie das Leben in dem ehemaligen britischen Stützpunkt war. Die meisten Gebäude sind dafür rekonstruiert worden. In den meisten finden Sie junge Leute, die ausführlich erklären, welche Arbeiten dort verrichtet wurden oder wie die Lebensbedingungen Anfang des 19. Jahrhunderts hier waren.
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Bereits im Jahr 1793 wurde von Sir John Graves Simcoe die strategische Bedeutung der Penetanguishene Bay erkannt um den Handel zwischen Kingston (Ontario) und dem Nordwesten des Landes zu schützen und um notwendige Reparaturen an den daran beteiligten Schiffen durchzuführen.
Mit dem Beginn des Unabhängigkeitskrieges in den jetzigen USA begann der Hafen an weiterer Bedeutung und wurde weiter ausgebaut.
Im Jahr 1820 lebten hier ungefähr 70 Leute und es wurden an die 20 größere und kleiner Schiffe unterhalten.
Ein Kriegeinsatz fand nie statt und im Jahr 1834 wurde alles Personal abgezogen.
Damit die notwendigen Schiffsreparaturen durchgeführt werden konnten, waren natürlich qualifizierte Handwerker notwendig.
Hier demonstriert eine junge Dame, wie bestimmte Holzarbeiten durchgeführt wurden.
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Die Unterkünfte für Offiziere und andere wichtige Persönlichkeiten unterschieden sich dramatisch von denen der einfachen Matrosen oder Handwerker.
Diese wurden mit einem gemeinsamen Raum in einem eigenen Haus begnügen. Dort wurde gekocht gegessen, gelebt und geschlafen. Damit der begrenzte Raum ausreichte wurde dies, wie meist auf einem Schiff, in Hägematten getan.
Hier wir demontriert, wie man da hinein und herauskam.
Das Einkommen der niedrigen Dienstränge war offensichtlich sehr gering und für einen Anteil der Verpflegung musste selbst gesorgt werden. Es wurden deshalb Gemüsegärten angelegt.
Die Werkzeuge um die notwendigen Handwerksarbeiten durchzuführen mussten ausgeliehen werden. Ein Verlust oder eine Beschädigung dieser teuren und meistens aus England importierten Utensilien, wurde vom Gehalt abgezogen.
Trotz des zusätzlichen militärischen Drills wurde das Leben in dieser Ansiedlung als sehr langweilig empfunden.
Kein Wunder, dass viel getrunken wurde und Dessertationen vorkamen obwohl viele Männer gerade in dieser entlegenen Gegend Arbeit suchten.
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