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Alle waren fleißig beim arbeiten. Niemand stand herum und hielt Reden.
Sie sehen es wird aufgeschrieben und skizziert. Man nimmt dieses Projekt recht ernst und ist froh und dankbar über die Arbeitsplätze, die damit geschaffen wurden.
Die Neufundländer sind ganz anders als erwartet und entsprechen in keiner Weise den unqualifizierten Vorurteilen, die zum Teil verbreitet werden. Ich persönlich finde, dass man hier sehr viel von den Menschen lernen kann und ich wünsche mir ich wäre in der Lage hier ein passendes Unternehmen zu gründen.
Fragen Sie im Informationszentrum, was die neuesten Fund sind. Sicherlich handelt es sich bei den meisten um Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Man hat aber auch wertvolle Dinge, wie Ringe gefunden. Ob die vor einem Überfall versteckt wurden oder verloren gingen?
|  Man ist ernsthaft bei der Sache
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 Überreste ehemaliger Häuser |
Es wurden Grundmauern der Gebäude freigelegt und restauriert. Anhand von Beschreibungen ist man recht gut in der Lage viele Details zu erklären.
Es gab eine Schmiede, einen Brunnen, ein Brauhaus, Befestigungen und natürlich auch Platz um Vorräte zu speichern.
Lassen Sie sich vor Ort schildern, wie das Leben hier war und welche Intrigen gesponnen wurden. Nicht jeder liebte es in dieser Ecke der Welt und aufgrund der Überfälle war das ganze offensichtlich auch ein Zuschussgeschäft.
Die offizielle Webseite der "Colony of Avalon" enthält auch viele Hinweise darüber. Bitte besuchen Sie diese. Wir wollen Ihnen hier nur einige Anregungen für Ihre Neufundlandreise geben. Man kann hier viel mehr tun als nur Wale und Eisberge beobachten.
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Einige ältere Leute unserer Gruppe benutzten nun den Bus. Es war auch recht frisch wie mir Elizabeth bestätigte. Sie ist mein bestes Außenthermometer für niedrige Temperaturen.
Wie üblich änderte sich auch das Wetter während der etwa einstündigen Tour. Allerdings mit Ausnahme des Windes. Der blies kontinuierlich.
Auf dem Rückweg genossen wir den Ausblick auf Ferryland, machten einige Bilder und waren gespannt, was wir wohl in der nachgebauten Küche aus dem 17. Jahrhundert serviert bekommen würden. Ich war hungrig nach so viel frischer Luft. Durst hatte ich natürlich ebenfalls.
Wir hatten nach dem Besuch von Cape Spear das Mittagessen ausfallen lassen, was ungewöhnlich war.
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 Der Bus begleitetet und überall hin |
 Hier konnten wir uns ausruhen |
Wir waren also am Ende unseres Rundganges angelangt. Man führte uns in einen gemütlichen Raum, der die Nachbildung einer Küche aus dem 17. Jahrhundert war.
Ein Holzfeuer im offenen Kamin verbreitete nicht nur Wärme, sondern am Anfang auch einen beißenden Qualm, wofür man sich aber sofort mehrfach entschuldigte.
Ich hatte den Eindruck, dass die meisten Besucher den Rauch gerne in Kauf nahmen nur um sich aufwärmen und hinsetzen zu können.
Der schwere Holztisch um den herum wir alle saßen hätte jeden deutschen Wirtshaus Ehre gemacht.
Die Dame im Bild demonstrierte, wie in der Vergangenheit Brot zubereitet wurde. Es sah sehr lecker aus. Leider bekam aber niemand eine Kostprobe. Auch mein Hinweis auf die Wikinger in Norstead, wo wir uns das Fladenbrot teilten half nichts. Ich musste hungrig bleiben.
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Es war aber trotzdem eine gelungene Präsentation. Viele Dinge wurden herumgereicht. Darunter auch ein Krug aus dem man nur trinken konnte, wenn man diesen vorher genau studierte und einige Kenntnisse der Physik hatte.
Nach den recht unterhaltsamen Demonstrationen in der Küche, wurden wir in den Geschenkeladen entlassen.
Auch hier war das Angebot weitaus geschmackvoller als üblich. Besonders schön fand ich Replikate alter Töpferei.
Elizabeth und ich kauften einige Dinge für Freunde zuhause und unterhielten uns mit der Verkäuferin.
Für uns kauften wir diesmal allerdings nichts um unser Budget zu schonen. Wir hatten sehr schnell unseren ursprünglichen Plan zu zelten aufgegeben, da es dazu noch zu früh, sprich zu kalt war.
|  Der Geschenkeladen |
 So oder ähnlich muss es bei der Zerstörung der Siedlung ausgesehen haben | Es wurden hier auch Bilder über die Geschichte der Siedlung Avalon gezeigt. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Kopien von Originalgemälden aus dieser Zeit, sondern um Darstellungen, die auf den vorhandenen Überlieferungen basieren.
Sie unterstützen aber die Vorstellungskraft kräftig und bringen Leben in den Besuch der "Colony of Avalon" in Ferryland.
Falls Sie einen Urlaub in Neufundland planen und dabei die Avalon Halbinsel besuchen, empfehlen wir Ihnen dem ":Irish Loop", eine ausgeschilderte Reiseroute zu folgen. Sie kommen dabei durch Ferryland. Verbringen sie hier einige Stunden in der sehr wechselvollen Vergangenheit Neufundlands.
Noch immer hungrig, machten wir uns wieder auf den Weg.
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