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 Cape Spear - der alte "Leuchtturm" |
Wir hatten große Probleme von St. John's aus nach Cape Spear zu fahren. Letztendlich half uns der Kompass, den wir nachträglich in unseren "Toyota Highlander" eingebaut hatten. Sogar das Fragen nach dem richtigen Weg hatte zu uns nicht dorthin gebracht. Irgendwie kamen wir immer vom richtigen Weg ab.
Wir starteten bei blauen Himmel und als wir endlich ankamen, wurde es plötzlich trüb. Dann schien wieder die Sonne. Der Wechsel fand immer unglaublich schnell statt. Falls Sie auf eigenen Faust eine Bootstour unternehmen wollen - denken Sie daran!
Cape Spear ist der östlichste Punkt des amerikanischen Kontinents. Sie finden hier zwei Leuchttürme. Einer davon, der älteste, ist kein Turm, sondern mehr ein Haus. Der englische Begriff "Lighthouse" ist da viel zutreffender.
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Es war windig. Ohne Wind würde sich das Wetter auch nicht so schnell ändern. Außerdem war es wirklich kalt.
Das Treppensteigen zum Gipfel hielt uns allerdings warm. Besucher müssen laufen. Es führt allerdings auch ein Weg hinauf, der befahren werden kann.
Sie werden durch eine großartige Aussicht belohnt.
Wir verschnauften in einer kleinen Galerie, die Originalgemälde von Leuchttürmen zeigte. Der Eintritt war frei und die Bilder waren nicht verkäuflich. Es wurde aber um eine Spende gebeten.
Leider durfte man dort nicht fotografieren. Wir unterhielten uns aber recht gut mit dem freundlichen Berater, der früher in der kanadischen Küstenwache gedient hatte.
Wir lernten, dass während des zweiten Weltkrieges hier sogar zwei Kanonen aufgebaut wurden um eventuelle Angriffe abzuwehren.
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 Cape Spear - der neue Leuchtturm |
 Sie sehen den Kampf zwischen blauem Himmel und Wolken |
Der alte Leuchtturm wurde im Jahr 1835, in Betrieb genommen. Er musste natürlich zwischenzeitlich restauriert werden und zeigt wie er 1839 ausgesehen hat. Er ist der älteste noch existierende Leuchtturm in Neufundland.
Leider habe ich keine Informationen über den neuen Leuchtturm.
Nehmen Sie sich Zeit alles zu sehen. Es ist recht interessant zu sehen wie man hier in der Vergangenheit gearbeitet und gelebt hat.
Beobachten Sie die See. Vielleicht entdecken Sie einen Wal oder wie wir noch einen kleinen Eisberg.
Natürlich können Sie hier auch wandern. Wir taten das nicht, da ich noch immer Probleme mit meinem verletzten Bein hatte. Außerdem war es kalt und Elizabeth bibberte nur noch.
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Zurück im Auto, ohne den Wind fühlten wir uns sofort wieder wohl und berieten was wir alles nächstes besuchen werden.
Vorher stand aber erst einmal ein gutes Essen an. Die Bergwanderung und die frische Luft zeigten ihre Wirkung.
Trotz der reichlichen und sehr guten Mahlzeiten verlor jeder von uns einige Pfunde während dieser Reise. Ich glaube, dass es viel besser ist und mehr Spaß macht, das Geld für einen derartigen Urlaub auszugeben als für eine Schlankheitskur.
Schon nach kurzer Fahrt musste ich dann wieder die Klimaanlage im Auto einschalten, da es durch die starke Sonneneinstrahlung zu warm wurde. |  Ein Blick zurück |
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