Falls Sie hier in der Gegend sind und sich etwas
über die militärische vergangenheit Kanadas informieren wollen,
sollten Sie nicht die Mühe scheuen, nach Brantford zu kommen um dieses
Museum zu besuchen.
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Der Weg zu dem Museum ist etwas kompliziert. Es
ist am einfachsten, wenn Sie auf die Wegweiser achten und denen folgen.
Weiterhin müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht an dem Museum vorbeifahren;
denn es sieht nicht wie ein Museum, sondern wie die Lagerhalle einer Fabrik
aus.
An der Einfahrt in den Hof sehen Sie eine sehr verrostete Kanone, die
auf ihre Renovierung wartet. Es ist nicht die Kanone, die Sie hier im Bild
sehen.
Öffnungszeiten:
Ganzjährig, ausgenommen Montags
Im Sommer von 10:00 bis 16:00 Uhr
Im Winter von 14:00 bis 16:00 Uhr
Telefon: 519-759-1313
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Bitte beachten Sie, dass dieses Museum keinerlei
staatliche Unterstützung bekommt.
Alles, was Sie hier sehen wurde gespendet und die Mitarbeiter, die
Sie gerne herumführen und Ihnen alles mit viel Liebe in Englisch erklären,
tun das umsonst.
Das Ziel ist Relikte aus den verschieden Kriegen zu sammeln, zu restaurieren
um die militärische Vergangenheit Kanadas der Öffentlichkeit
näher zu bringen und die Erinnerung an die vielen Gefallenen wach
zu halten sowie die Veteranen zu ehren.
Meinen Schwiegervater und mich hat Len Hill (links im Bild) sachkundig
herumgeführt. Wir kamen im Januar 2002 und waren offensichtlich die
einzigen Besucher.
Len zeigte uns viele verborgene Schätze, wie Handfeuerwaffen,
die offensichtlich nicht immer der Allgemeinheit zugänglich sind.
Er hatte auch viele Informationen zu diesen parat. Von den deutschen Waffen
sprach er mit Hochachtung.
Gerne empfängt er auch deutschsprachige Besucher.
Von seiner Stationierungszeit in Deutschland schwärmt er noch immer.
Er erlaubt Ihnen auch gerne Bilder zu machen. Vielleicht
hinterlassen Sie auch eine kleine Spende; denn Heizung, Wasser und alle
anfallenden Kosten müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.
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Auf über 1200 qm Fläche werden gezeigt:
restaurierte Militärfahrzeuge
Replikate in voller Größe von Flugzeugen aus dem ersten
Weltkrieg
Uniformen, Auszeichnungen und Abzeichen
Fotografien und verschiedene Dokumente
verschiedenen Waffen und Munition - beginnend
mit Handfeuerwaffen bis hin zur Artillerie
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Die Ausstellung behandelt den Krieg von 1812, den
Krieg in Südafrika gegen die Buren, den ersten und zweiten Weltkrieg,
den Einsatz in Korea, den Golfkrieg und Einsätze für die UN.
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Mein Schwiegervater ist 85 Jahre alt und er war
ganz begeistert als er die verschiedenen Kanonen sah.
Er durfte diese während seines Kriegseinsatzes in Europa reparieren.
Er fand auch Uniformen mit dem Emblemen seines Regimentes und suchte
in den zahlreichen gezeigten Photographien nach bekannte Gesichtern.
Man hatte fast den Eindruck, dass die beiden älteren Herren sich
gerne an ihre Einsatzzeiten erinnerten.
Niemand widersprach allerdings meinem Vorschlag, lieber gemeinsam ein
Bier zu trinken als zu versuchen sich gegenseitig auf möglichst kostspielige
Weise umzubringen.
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