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Reiseführer Neufundland

Unser Besuch in Battle Harbour, Provinz Neufundland-Labrador, Kanada

Teil 3

Battle Harbour, Tourismus
Abschied von Battle Harbour

Niemand hatte uns nach einer Eintrittsgebühr gefragt als wir hier landeten. Ich fand das jetzt erst im Gespräch heraus.
Jedermann kannte offensichtlich Earle. Nachdem Labrador nur 30 000 Einwohnern hat, ist es kein Wunder, dass sich fast alle Leute persönlich kennen.
Das Wetter hatte sich nicht verändert. Wir folgten Earle zu dem Boot um jetzt die Eisberge zu besuchen.
In seinem Restaurant konnte man Eisbergeis in Beuteln kaufen. Sicherlich hat er das selbst "geerntet". Allerdings hatte ich auch einmal gehört, dass die Regierung dies nicht erlauben würde.

Langsam verließen wir den Hafen. Earle gab uns genügend Zeit noch die letzten Bilder zu machen.
Diemal ließ ich Elizabeth vorne im Boot sitzen. Ich sagte ihr, dass sie da besser gegen den Wind geschützt ist. Ich verschwieg aber, dass sie hier viel mehr herumgeschleudert werden wird als hinten.
Ich informierte Earle, dass wir das nächste Mal hier mindestens einen ganzen Tag verbringen wollten. Er stimmte dem sofort zu.
Ich glaube, dass in der Hochsaison fast ein regulärer Zubringerdienst existiert. Erkundigen Sie sich auch in "Mary's Harbour" und in "Lodge Bay" danach. Wir können nur begrenzt kostenlose Reklame machen.
Vielleicht wirbt aber auch jemand mit uns und Sie finden die notwendigen Informationen dann dort.

Reiseführer Neufundland-Labrador
Auf Wiedersehen "Battle Harbour"

Wie war es hier im Winter?

Wir versuchten uns vorzustellen, was die echten Bewohner von "Battle Harbour" wohl im Winter gemacht haben. Jetzt ist es sicherlich auch noch sehr hart und einsam, aber man ist doch nicht so stark von der Außenwelt abgeschlossen und hat doch einige Annehmlichkeiten, die es früher nicht gab.
Hoffentlich schaffen wir es im Winter nach Labrador zu kommen um Touren mit Motorschlitten zu unternhmen. Danch wissen wir dann mehr.
Das Problem ist - wir erhielten so viele Einladungen - drunter auch in Neufundland, dass wir noch nicht wissen, wo wir hingehen werden. Schön ist es überall.
Wir müssen aber auch berücksichtigen, wie wir an den jeweiligen Ort kommen können. Einige Fährverbindungen sind eingestellt, gewisse Straßen sind gesperrt und die Flugkosten sind sicherlich zu hoch für uns.

Es bereiteet Earle keinerlei Probleme Eisberge zu finden. Offensichtlich konnte er sie riechen.
Wir gaben uns alle Mühe auch Wahle zu sehen. Leider erfolglos. Sicherlich war es noch zu früh. Juli und Augsut sollen viel besser für "Whalewatching" sein.
Nachdem wir einige Eisberge umkreist hatten, brachte Earle das Boot wieder auf volle Geschwindigkeit. Elizabeth hatte ihre Schwinmmweste an und klammerte sich fest.
Dann setzte der Motor aus und wir trieben dahin. Earle konnte ihn wieder starten. Ich merkte aber, dass er nicht mehr richtig lief. Langsam. mit vielen Unterbrechungen näherten wir uns dem Heimathafen in St. Lewis.
Natürlich haten wir Funkverbindung und sicherlich wäre nach kurzer Zeit ein "Abschleppdienst" zur Stelle gewesen.

Battle Harbour, Labrador
Ein Eisberg

Man sieht aber an diesem Beispiel, dass es doch sinnvoll ist, wenn ein Boot mit zwei Motoren ausgestattet ist.
Earle konnte während unseres Aufenthaltes nicht herausfinden, was dem Motor fehlte. Hoffentlich nichts ernstes; denn das könnte das ganze Sommergeschäft zunichte machen.


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